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Geschäftsbericht 2010: Stadtwirtschaft ist mehr als die Summe ihrer Teile

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Die HEAG in Geschäftsfeldsicht V Versorgung · HEAG Südhessische Energie AG (HSE) · HSE Regenerativ GmbH · HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG H · HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG · HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG · HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG · HSE Windpark Schlüchtern GmbH · Industriekraftwerk Breuberg GmbH · Hessenwasser GmbH & Co. KG · HSE Netz AG · Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG · HSE Technik GmbH & Co. KG · ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG · COUNT+CARE GmbH · ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG · ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG · citiworks AG · e-ben GmbH & Co. KG · Forest Carbon Group AG · HSE NATURpur Energie AG · NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH weitere Immobilien · bauverein AG · BVD Gewerbe GmbH · HEAG Wohnbau GmbH · BVD Heimbau GmbH & Co. KG · GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft Erbach mbH · BVD Immobilien GmbH Postsiedlung KG · HSE Wohnpark GmbH & Co. KG · immoSelect GmbH · SOPHIA Hessen GmbH weitere M Mobilität · HEAG mobilo GmbH · HEAG mobiBus GmbH & Co. KG · HEAG mobiServ GmbH · HEAG mobiTram GmbH & Co. KG · Nahverkehr-Service GmbH (NVS) weitere Te Telekommunikation · HEAG MediaNet GmbH und Töchter K Kultur & Kongresse · Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH En Entsorgung & Abwasser W Weitere Aktivitäten · EAG Entsorgungs-AG und Töchter · HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG H · HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der W Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

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Geschäftsfeldsicht Die Stadtwirtschaft in Geschäftsfeldsicht Versorgung · HEAG Südhessische Energie AG (HSE) · HSE Regenerativ GmbH · HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG · HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG · HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG · HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG · HSE Windpark Schlüchtern GmbH · Industriekraftwerk Breuberg GmbH · Hessenwasser GmbH & Co. KG · HSE Netz AG · Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG · HSE Technik GmbH & Co. KG · ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG · COUNT+CARE GmbH · ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG · ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG · citiworks AG · e-ben GmbH & Co. KG · Forest Carbon Group AG · HSE NATURpur Energie AG · NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH weitere · Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH · Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) Gesundheit · Klinikum Darmstadt GmbH · Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH · Klinikum Catering Service GmbH · Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH · SSG Starkenburg Service GmbH · Eigenbetrieb Bäder · Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen · Einkaufsgemeinschaft kommunaler Krankenhäuser e.G. · Zweckverband Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg Kultur & Kongresse · Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH · Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte · Eigenbetrieb Kulturinstitute · Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH · KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH · Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG Telekommunikation Immobilien · bauverein AG · BVD Gewerbe GmbH · HEAG Wohnbau GmbH · BVD Heimbau GmbH & Co. KG · GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft Erbach mbH · BVD Immobilien GmbH Postsiedlung KG · HSE Wohnpark GmbH & Co. KG · immoSelect GmbH · SOPHIA Hessen GmbH · Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) · GVD Grundstücksentwicklungs- u. Verwertungsgesellschaft mbH · HSE Wohnpark GmbH & Co. KG · Institut Wohnen und Umwelt GmbH · Neue Wohnraumhilfe gemeinnützige Gesellschaft mbH · WSL Wohnungsbaugesellschaft Stadtwerke Langen GmbH Mobilität weitere · HEAG MediaNet GmbH und Töchter Entsorgung und Abwasser · EAG Entsorgungs-AG und Töchter · HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG · Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD) · ARGE Meinhardt/DED · awaTech GmbH · biolog GmbH · Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) · Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) · ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen Weitere Aktivitäten Darmstadt (HEAG) · HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt · ARGE Darmstadt - Zentrum für Arbeit und Existenzsicherung · cesah GmbH Centrum für Satellitennavigation Hessen · Frankfurt RheinMain GmbH International Marketing of the Region · Gernsheimer Hafenbetriebs-Gesellschaft mbH · Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt · Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft e.G. · Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG · Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH · HEAG mobilo GmbH · HEAG mobiBus GmbH & Co. KG · HEAG mobiServ GmbH · HEAG mobiTram GmbH & Co. KG · Nahverkehr-Service GmbH (NVS) · DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation · Frankfurt Ticket RheinMain GmbH weitere

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Vorwort des Vorstands Sehr geehrte Aktionäre, Geschäftspartner und Mitarbeiter, ob politisch, wirtschaftlich oder sozial - Daseinsvorsorge hat viele Dimensionen. Als Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt fühlen wir uns der Daseinsvorsorge in ihrer ganzen Bandbreite verpflichtet. Unser Ziel ist es, die Darmstädter Stadtwirtschaft gemeinsam mit unseren Tochter- und Schwesterunternehmen voranzutreiben. Dabei beziehen wir die Bedürfnisse der Bürger aus Stadt und Region mit ein. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind jeden Tag in der Stadt sichtbar: Mit ihren Dienstleistungen und ihren Infrastrukturangeboten leisten die verschiedenen Akteure der Stadtwirtschaft einen wichtigen Beitrag für eine hohe Lebensqualität in Darmstadt. Ziel der HEAG ist es, immer auch das große Ganze der Stadtwirtschaft im Blick zu haben. So decken wir in der täglichen Arbeit der Beteiligungen Synergien auf. Mit dem vorliegenden Geschäftsbericht möchten wir Sie informieren, wie sich der HEAGKonzern im Jahr 2010 entwickelt hat. Um Ihnen einen praxisnahen Einblick zu geben, haben wir exemplarisch sieben Unternehmen ausgewählt, über die in diesem Geschäftsbericht näher berichtet wird. Sie stehen für die Geschäftsfelder, in denen die Stadtwirtschaft aktiv ist. Das beiliegende Memospiel "Stadtwirtschaft - mehr als die Summe ihrer Teile" hält die spannendsten Daten und Fakten aus der Darmstädter Stadtwirtschaft auf einen Blick für Sie bereit. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre, Dr. Markus Hoschek (links) und Dr. Klaus-Michael Ahrend (rechts), Vorstand der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Steuern Personalaufwand Investitionen Aufwendungen für bezogene Leistungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Dr. Klaus-Michael Ahrend Dr. Markus Hoschek Wertschöpfung des HEAG-Konzerns für die Stadt und die Region: 3.884 Mio. EUR Umsatz konnte der HEAG-Konzern im Jahr 2010 generieren. Es ergibt sich daraus eine Wertschöpfung für die Stadt und die Region von rund 730 Mio. EUR. Im Einzelnen setzt sich die Wertschöpfung, unter Berücksichtigung des jeweiligen regionalen Anteils, wie oben dargestellt zusammen.

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Rund 160 Beteiligungen Darmstadts werden durch die HEAG strategisch unterstützt - darunter rund 85 Mehrheitsbeteiligungen. e fung für di Wertschöp adt 2,63 Euro von der St ingt jeder e Euro, Stadt erbr sgegeben h Kultur au Darmstadt im Bereic d n HEAG un so eine vo e Studie. beauftragt Marketing

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HEAG Stadtwirtschaft ist mehr als die Summe ihrer Teile ... ... dieser Satz prägt die tägliche Arbeit der HEAG. Als Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt überblickt und begleitet die Holding sämtliche Unternehmen der Stadtwirtschaft - zu deren eigenem Nutzen, aber auch zum Wohle der Stadt und ihrer Einwohner. "Wir vernetzen die verschiedenen Beteiligten untereinander und bündeln Informationen an zentraler Stelle", erläutert HEAG-Vorstand Dr. Klaus-Michael Ahrend. Strategie trifft Praxis Dieser Blick auf das große Ganze deckt immer wieder mögliche Synergieeffekte auf, die andernfalls ungenutzt blieben. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt die Darmstädter Stadtwirtschaftsstrategie: Im Jahr 2009 verabschiedet, bildet sie die Leitplanken für den Kurs der städtischen Beteiligungen. "2010 war für uns das Jahr, in dem die Darmstädter Stadtwirtschaftsstrategie den Schritt in die Praxis machen konnte. Wir haben wichtige Projekte angepackt und erfolgreich umgesetzt", sagt HEAG-Vorstand Dr. Markus Hoschek. Durch einen gemeinsamen Einkauf, etwa von Wirtschaftsprüfungsleistungen, lässt sich zum Beispiel bares Geld sparen. Und auf Initiative der HEAG wurden Zielvereinbarungen zwischen den Verantwortlichen der Führungsgremien und den Führungskräften der Ersten Ebene der Stadtwirtschaft eingeführt. "Unser Ziel ist es, auf diese Weise die Effizienz der Unternehmen noch weiter zu erhöhen und so die Ergebnisse zu verbessern", erklärt Hoschek. Roter Faden für die Zusammenarbeit Für noch mehr Vernetzung unter den Darmstädter Beteiligungen sorgt seit dem Jahr 2010 der von der HEAG initiierte Beteiligungskodex: Er ist das Ergebnis zahlreicher Abstimmungsrunden mit der Stadtführung und den wesentlichen Beteiligungsgesellschaften und legt Grundsätze fest, nach denen die Geschäftsführungen und Aufsichtsgremien arbeiten sollen. "Ganz praktisch bringen wir damit einen roten Faden in die Zusammenarbeit der Unternehmen der Stadtwirtschaft. So wollen wir die Transparenz der Abläufe erhöhen und Vertrauen beim Bürger stärken", erklärt Ahrend. "Wir haben den Kodex für das Jahr 2010 bei der HEAG verankert und hoffen, dass er in Zukunft auch bei weiteren Beteiligungen aktiv gelebt wird." Sozial engagiert Die HEAG unterstützt die Bürgerinnen und Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt in vielfältiger Weise. Neben zahlreichen Sponsoringaktivitäten und der jährlich wechselnden Schulpatenschaft mit einer Darmstädter Schule hat die HEAG 2010 auch das Stiftungsmanagement der Stadt Darmstadt übernommen. Ebenfalls der Stadtwirtschaftsstrategie verdankt die Darmstädter Bürgerstiftung ihre Neuaufstellung im vergangenen Jahr. "Mit dem Geld, das der Stiftung zur Verfügung steht, fördern wir ausschließlich Darmstädter Projekte. Wir wollen, dass diese den Bürgern direkt zugute kommen", erklärt Hoschek. Drei Fragen an Dr. Markus Hoschek (links) und Dr. Klaus-Michael Ahrend (rechts), Vorstand der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG): Was bedeutet für Sie Daseinsvorsorge? Unter Daseinsvorsorge versteht man die Tätigkeiten, die durch eine Kommune erbracht werden, um wirtschafts-, sozial-, umwelt- und kulturpolitische Ziele im öffentlichen Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen vor Ort zu erreichen. Dazu zählt insbesondere die Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur. Die Übertragung dieser Aufgaben auf kommunale Beteiligungen bietet Chancen in einer höheren Effizienz und besseren Kooperationsmöglichkeiten mit kommunalen oder privaten Partnern. Wie trägt Ihr Unternehmen zur Daseinsvorsorge in Darmstadt bei? Wir begleiten die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in strategischen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Dabei ist es unser Ziel, dass den Bürgerinnen und Bürgern zuverlässig Leistungen zu angemessenen Preisen angeboten werden. Gemeinsam mit der Stadt und den kommunalen Unternehmen hat die HEAG dies in der Stadtwirtschaftsstrategie konkretisiert. Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in zehn Jahren? Die Aufgaben der HEAG im Beteiligungsmanagement haben auch in den nächsten Jahren eine hohe Bedeutung. Insbesondere die Zusammenarbeit in stadtkonzernweiten Projekten wird fortgesetzt. Wir gehen davon aus, dass die HEAG und die Wissenschaftsstadt Darmstadt von den Früchten aus der Erhöhung der Anteilsquote an der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) profitieren werden.

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Interview Hans-Joachim Reck Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen "Vertrauen in kommunale Versorger" "Immer mehr Kommunen wollen wichtige Bestandteile der Daseinsvorsorge wie Energie, Wasser und Entsorgung auch in kommunaler Verantwortung sehen." Herr Reck, der Begriff der Rekommunalisierung macht derzeit die Runde: Kommunen holen Unternehmen der Daseinsvorsorge zurück in die städtische Hand. Objekte der Begierde sind oft regionale Energieversorger. Wie bewerten Sie diesen Trend? Stadtwerke sind aktuell erfolgreich wie nie. Nach dem Abgesang auf kommunale Unternehmen mit Beginn der Liberalisierung im Energiebereich erleben wir eine Renaissance von Stadtwerken. Die Rekommunalisierung zuvor privatisierter Versorgungsaufgaben ergibt sich unter anderem aus einer größeren Wertschätzung gegenüber kommunalen Unternehmen. Immer mehr Kommunen wollen wichtige Bestandteile der Daseinsvorsorge wie Energie, Wasser und Entsorgung auch in kommunaler Verantwortung sehen. Gerade im Interesse der Versorgungssicherheit ist es notwendig, dass in einem Industrieland wie Deutschland wichtige Infrastrukturen von kommunalen Unternehmen verantwortet werden, die zudem durch demokratisch legitimierte Aufsichtsgremien kontrolliert sind. Warum das Umdenken von der Privatisierung zur Rekommunalisierung? Welche Motive treiben die Kommunen an? Die Motive sind unterschiedlich und nicht für jede Kommune gleich. Mit einem "eigenen" kommunalwirtschaftlichen Energieversorger kann die Verwirklichung kommunalpolitischer und infrastruktureller Ziele (wie die Umsetzung lokaler Klimaschutzkonzepte und der Ausbau dezentraler Erzeugung mit erneuerbaren Energien und Kraft-WärmeKopplung) gegebenenfalls leichter und zielgerichteter vorangetrieben werden. Die Vorteile von Stadtwerken sind vielschichtig: Sie gewährleisten eine sichere, umweltgerechte und preiswürdige Versorgung mit Strom, Gas und Wärme und etablieren sich immer stärker im Bereich der Energiedienstleistungen. Mit ihren dezentralen Versorgungsinfrastrukturen und Erzeugungsanlagen sind Stadtwerke wichtige Marktakteure. Zudem unterstützen sie kommunalpolitische Infrastruktur- und Klimaschutzziele.

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Bezüglich welcher Geschäftsfelder macht eine Rückholung in die städtische Hand aus Ihrer Sicht besonders viel Sinn? Oder andersherum gefragt: Gibt es Geschäftsfelder, die in privater Hand weiterhin besser aufgehoben sind? Kommunalwirtschaftliche Unternehmen sind anders als privatwirtschaftlich orientierte Unternehmen nicht vorrangig auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Dabei müssen sie genau wie ihre privaten Wettbewerber wirtschaftlich arbeiten - und das funktioniert in jedem Geschäftsfeld. Können Sie ein Beispiel für eine Stadt nennen, die einen Teil ihrer Daseinsvorsorge rekommunalisiert hat? Welche Erfahrungen hat man dort gemacht? Ich möchte hier keine Stadt explizit herausheben. Es gab in in den letzten Jahren zahlreiche Konzessionsübernahmen und Stadtwerke-Neugründungen, allein seit 2007 über 40. Zudem haben viele Kommunen ihre Anteile an den Unternehmen aufgestockt, oder es ist ein neuer kommunaler Partner hinzugekommen. So schlecht können die Erfahrungen also nicht sein. Wie reagieren die Bürger auf solche Rekommunalisierungsprojekte? Grundsätzlich positiv. Unsere Befragungen zeigen, dass viele Verbraucher stärkeres Vertrauen in kommunalwirtschaftlich organisierte Unternehmen haben. Über 80 Prozent der Bürger vertrauen ihrem örtlichen Stadtwerk, bei den Sparkassen sind es "nur" 65 Prozent, und nur 25 Prozent vertrauen Großunternehmen oder Konzernen. Hat eine Rekommunalisierung Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft? Kommunale Energieversorger sind wichtige regionale und lokale Arbeit- und Auftraggeber. Für die Stadt Hannover wurden beispielsweise die direkten und indirekten Arbeitsplatzeffekte kommunaler Unternehmen untersucht. Das Ergebnis: Jeder Arbeitsplatz zieht 1,7 Arbeitsplätze nach sich. Insgesamt hängt jeder 14. Arbeitsplatz direkt oder indirekt an der Kommunalwirtschaft. Was sind aus Ihrer Sicht weitere Themen, die die kommunale Daseinsvorsorge in den nächsten Jahren beeinflussen werden? Intelligente Netze und Breitband weisen den Weg in die Zukunft. Der rasche Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland ein Muss, das ohne das Engagement kommunaler Unternehmen kaum zu leisten ist. Durch die Mitverlegung bei Revisionsarbeiten an bestehenden Netzen wird ein Glasfaserausbau oft erst wirtschaftlich. Breitbandnetze können in anderen Sparten kommunaler Unternehmen Synergien ermöglichen, etwa beim Aufbau intelligenter Elektrizitätsnetze. Zudem ist die Elektromobilität ein wichtiges Thema. Ohne passende Infrastruktur und integrierte Mobilitätskonzepte haben Elektroautos keine Chance. Städten, Gemeinden, kommunalen Verkehrsunternehmen und Energieversorgern kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn Elektromobilität findet vor Ort statt. Die HEAG kümmert sich um Beteiligungen aus verschiedenen Geschäftsfeldern - ohne überall Gesellschafter zu sein. Wie bewerten Sie diese Struktur? In Bezug auf ein kommunales Unternehmen ist es wichtig, dass die Geschäftsfelder unternehmensstrategisch Sinn machen und zur Idee der Daseinsvorsorge passen. Genau das leistet die HEAG, und zwar sehr gut. "Insgesamt hängt jeder 14. Arbeitsplatz direkt oder indirekt an der Kommunalwirtschaft." Über den VKU Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) ist die Interessenvertretung der kommunalen Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland. Sitz des 1949 gegründeten Verbandes ist Berlin. Die im VKU organisierten 1.400 Mitgliedsunternehmen sind vor allem in der Energieversorgung, der Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung tätig. Der VKU bündelt die Interessen der kommunalen Unternehmen und nimmt Einfluss auf die politische Willensbildung und Gesetzgebung.

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rd die HSE 1 Mrd. Euro wi Ausbau bis 2015 in den n Energien von erneuerbare investieren. Rund 800.000 Kun den versorgt die Vertriebsgesellsc haft ENTEGA nachhaltig mit Stro m, Wärme, Gas und Wasser - davon circa 430.000 mit Ökostrom.

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Versorgung Der Darmstädter Weg - die HSE als Wegbereiter der Energiewende "CO2 vermeiden, verringern, kompensieren" - dieser strategische Dreiklang beschreibt den Darmstädter Weg, den die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) mit ihrer konsequenten Ausrichtung zum Nachhaltigkeitskonzern beschreitet. "Durch unser beispielhaftes Investitionsprogramm in regenerative Energien vermeiden wir schon bei der Energieerzeugung den Ausstoß von CO2", erklärt Albert Filbert, Vorstandsvorsitzender der HSE. Von Wind bis Biogas - mehr als 220.000 Haushalte können bereits heute durch die Anlagen der HSE mit Ökostrom versorgt werden. Aber nicht nur in der Erzeugung ist das Unternehmen stark, sondern auch im Vertrieb: ENTEGA ist mit über 430.000 Ökostromkunden und einer abgesetzten Strommenge von 1,87 Terawattstunden einer der größten Anbieter von Ökostrom in Deutschland. Energieeinsparung ist ein weiterer Baustein für eine nachhaltige Energieversorgung und gleichzeitig auch ein vielversprechendes Geschäftsfeld. Unternehmen wie Privatleute erhalten im HSE-Konzern die passenden Dienstleistungen und technischen Lösungen. Was sich an CO2-Ausstoß nicht verhindern lässt, kompensiert die Forest Carbon Group AG über Aufforstungsprojekte in kanadischen Wäldern. Eine Milliarde Euro bis 2015 Eine Milliarde Euro wird das Unternehmen bis 2015 in regenerative Energien investieren. Derzeit ist die HSE an elf Windparks, vier Solarparks, 120 Photovoltaikanlagen auf Dächern, vier Biogasanlagen und einer Biomasseanlage beteiligt. Mitte 2011 waren über 260 MW Anlagenleistung in Bau oder Betrieb. Die Spanne reicht von einem Offshore-Windpark in der Nordsee bis zu Biogasanlagen und Photovoltaikanlagen in Südhessen. Darüber hinaus forscht die HSE im Rahmen eines EU-Projekts an einem neuen Kommunikationsstandard für intelligente Stromnetze (Smart Grids). Darin eingebunden sind 200 Haushalte in sechs südhessischen Wohngebieten, verschiedene Erzeugungsanlagen und Stromspeicher. "Wir möchten Südhessen zu einer Modellregion in Sachen Energie machen. Jedes einzelne Projekt ist für uns ein Schritt hin zum großen Ganzen", so Filbert. Gasturbinenanlage gleicht Schwankungen aus Strom aus erneuerbaren Quellen unterliegt natürlichen Schwankungen. Um diese ausgleichen zu können, braucht es schnell und flexibel zuschaltbare Kraftwerke. Darum errichtet die HSE zurzeit auf dem Darmstädter Knellgelände eine Gasturbinenanlage. In zwei Turbinen mit einer Leistung von jeweils 50 Megawatt treibt ein Gasstrahl Schaufelräder an, die wiederum einen Stromgenerator in Bewegung setzen. Im Jahr 2012 soll die 55 Millionen Euro teure Anlage in Betrieb gehen - hochfahren kann sie dann innerhalb von neun Minuten. Drei Fragen an Albert Filbert, Vorstandsvorsitzender der HEAG Südhessische Energie AG (HSE): Was bedeutet für Sie Daseinsvorsorge? Meiner Meinung nach ist das ein etwas holpriger Begriff aus dem Verwaltungsrecht, den unsere Mitbürger gar nicht auf Anhieb verstehen. Wir müssen den Begriff mit Leben füllen. Ich spreche deshalb lieber von unserer Aufgabe, eine optimale Dienstleistung zu erbringen, mit Nachhaltigkeit an das Morgen und kommende Generationen zu denken und unserem Leitmotiv "das Ganze zu sehen" zu folgen. Daseinsvorsorge ist also für uns Unternehmenspolitik in Verantwortung für unser Gemeinwesen. Was trägt Ihr Unternehmen zur Daseinsvorsorge in Darmstadt bei? Als Energieund Infrastrukturdienstleister bemühen wir uns um ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit, der "Darmstädter Weg" atomstromfreier Energieversorgung mit dem strategischen Dreiklang "CO2 vermeiden, verringern, kompensieren" hat uns zum bundesweit beachteten Vorreiter der Energiewende gemacht. Gleichzeitig sind wir Stabilitätsgarant und Erfolgsbringer der Stadtwirtschaft. So erhält die Beteiligungsholding HEAG von 2006 bis 2015 von der HSE 248 Millionen Euro. Wir nehmen unsere gesellschaftspolitische Verantwortung für die Stadt sehr ernst, engagieren uns in der Ausbildung junger Menschen, fördern Gemeinschaftsinitiativen über die HSE Stiftung oder die NATURpur-Stiftung oder unser Regionalmanagement, wollen mit dem NATURpur Award junge Menschen zu umweltgerechtem Verhalten motivieren und sponsern nicht zuletzt den SV Darmstadt 98. Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in zehn Jahren? Als einen ebenso vorbildlichen wie glaubwürdigen Nachhaltigkeitskonzern, in dem Werte vorgelebt und gelebt werden. Wirtschaftliche soll sich dabei mit gesellschaftspolitischer Verantwortung verbinden. ns zerns s HSE-Kon felder de Geschäfts de tschonen o umweleerzeugung und ergi En ng rgewinnu Trinkwasse b von Betrie o Bau und tur- und n Infrastruk nlagen eugungsa Energieerz n von Netze o Betrieb o Abfallentsorgung un o Telekommunikations d Abwasserreini gung dienstleistun gen und Energiedatenm anagement o Vertrieb von Strom, Erdgas und fre iwilligen CO2-Kompens ationslösung en

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2010 zo von W gen die e rs o und g hnArt3, e ten Bewo hn ine en Wohn erationen m ökolog er ische proje überg k t de n r bau reifenden verein AG, e in.

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Immobilien Bezahlbare Nachhaltigkeit Nachhaltiges Wohnen ist kein Privileg von Menschen, die die finanziellen Mittel für einen solchen Bau besitzen: Die Kooperation der bauverein AG mit dem Verein WohnArt3 zeigt, wie bezahlbare Nachhaltigkeit in der Praxis aussehen kann. Gemeinsam mit dem Verein setzte die bauverein AG das Projekt, das ein gemeinschaftliches Wohnen von Jung und Alt, Singles und Familien, Behinderten und Nichtbehinderten in einem ökologisch ausgerichteten Gebäude zum Ziel hatte, um - und füllte es so mit Leben: "Dabei mussten wir Mieterwünsche und Finanzierungsanforderungen unter einen Hut bringen - ein anspruchsvoller Prozess mit vielen intensiven Gesprächen", erzählt Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der bauverein AG. Seit Mitte 2010 ist das Unternehmen nun Vermieter von 44 Wohnungen in der ElisabethSelbert-Straße in Darmstadt-Kranichstein. Eine Chance für die Postsiedlung "Als Unternehmen der Daseinsvorsorge tragen wir soziale Verantwortung", erläutert Braun. "Und zwar nicht nur dafür, dass den Darmstädtern bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht, sondern auch dafür, dass dieser so nachhaltig wie möglich errichtet und betrieben wird." Nachhaltigkeit ist jedoch nicht nur bei Neubauten ein wichtiges Thema. Auch Altbauten lassen sich nachhaltig sanieren, von dem Nutzen einer energetischen Sanierung profitiert nicht nur die Natur, sondern auch der Mieter. Ein gutes Beispiel dafür, wie eine solche Sanierung aussehen kann, ist die "Postsiedlung". Das Areal zwischen Bessunger Straße, Oppenheimer Straße und Moltkestraße sollte ursprünglich abgerissen und Stück für Stück neu aufgebaut werden. Doch die bauverein AG entschied sich anders und überprüft die Bausubstanz abschnittsweise. Die Gebäude, bei denen es wirtschaftlich und technisch machbar ist, werden nun umfassend saniert. "Auf diese Weise können wir Grünflächen und Bäume erhalten - bei Neubauten hätten wir sie für den Bau von Tiefgaragen opfern müssen", erklärt Braun die Vorteile. In der Moltkestraße 27-37 hat die bauverein AG mit zwei zusätzlichen Geschossen sogar neuen Wohnraum geschaffen. Gleichzeitig wurde in allen bislang sanierten Gebäuden die Wärmedämmung verbessert. "Dafür haben wir neue Fenster eingesetzt, die Gebäudeisolation verbessert und pro Haus eine kontrollierte Abluftanlage in Kombination mit einem kleinen Blockheizkraftwerk eingebaut. Damit erreichen wir eine beachtliche Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen", erläutert Braun. Den Charakter der Siedlung erhalten Um Nachhaltigkeit in einem anderen Sinn - nämlich die ressourcenschonende Erhaltung eines exemplarischen Wohngebiets - geht es in der St.-Barbara-Siedlung in Eberstadt. Die Immobiliengesellschaft GVD Grundstücks- und Verwertungsgesellschaft mbH hat die 50er-Jahre-Siedlung, bis 2008 von US-Soldaten bewohnt, aus der Obhut des Bundes übernommen und als Wohngebiet in die Stadt integriert. Die 36 Häuser waren schnell verkauft, das Gebiet ist begehrt. Das viele Grün und der besondere Charakter der Siedlung, die seit ihrem Bau im Jahr 1957 kaum verändert wurde, dürften ihren Teil dazu beigetragen haben: Heute stehen die Häuser unter Denkmalschutz. Drei Fragen an Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der bauverein AG: Was bedeutet für Sie Daseinsvorsorge? Als kommunales Unternehmen bedeutet Daseinsvorsorge für die bauverein AG vor allem, dass wir bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungs- und Einkommensschichten bieten, also ganz klar auch im Bereich gefördertes Wohnen! Die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum ist jedoch nur eine Herausforderung für das Unternehmen, denn in einer Wachstumsregion wie Darmstadt, in der Wohnungen knapp und stark nachgefragt sind, geht es zudem darum, neuen Wohnraum für den erwarteten Bevölkerungszuwachs zu schaffen. Und das auf so energiesparende und umweltschonende Weise wie möglich. Wichtige Stichworte sind hier die nachhaltige Quartiersentwicklung sowie energetisches Bauen. Wie trägt Ihr Unternehmen zur Daseinsvorsorge in Darmstadt bei? Die bauverein AG bietet allein auf 496.958 m2 Wohnraum für Menschen, die direkt oder indirekt Transfergeldleistungen beziehen. Von den insgesamt 630.408 m2 Wohnraum, den wir im frei finanzierten Bereich bieten, liegen 302.936 m2 bei Mieten zwischen vier und sechs Euro. 27.755 m2 Wohnraum werden sogar zu Mieten zwischen zwei und vier Euro angeboten. Außerdem schaffen wir mit Maßnahmen wie der Quartiersumwandlung in der Holzhof-/Scheppallee sowie in der "Postsiedlung" kontinuierlich neuen Wohnraum, auch im geförderten Bereich. So entstanden in der Postsiedlung bislang bereits 51 neue Sozialwohnungen! Ein wichtiger Beitrag ist auch die Großmodernisierung "In der Kirchtanne 6" in Eberstadt. Hier werden nach Verhandlung mit der Stadt alle modernisierten Wohnungen wieder in eine Bindung überführt. Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in zehn Jahren? In zehn Jahren möchten wir den Löwenanteil unserer Mietwohnungen so weit saniert haben, dass sie höchsten energetischen Anforderungen entsprechen und den Anforderungen der sozialen und demografischen Entwicklung genügen. den hrlich wer en CO2 jä ohnungen 103 Tonn ung der W Sanier h durch die lung durc n Postsied äude in der alte G pro Geb ein A die bauver rt. eingespa

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97 % der Fahrgä ste von HEAG mobilo würden laut einer Befragung deren Busse und Bahnen noch ein mal nutzen.

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Mobilität Eine Eins im Fach Schnelligkeit "Der Kunde ist für uns das Maß der Dinge", erklärt Matthias Kalbfuss, Vorsitzender der Geschäftsführung der HEAG mobilo GmbH. "Es ist uns wichtig zu wissen, wie unsere Kunden uns beurteilen. Wir stellen uns ihrer Meinung und sind auch bereit, Kritik einzustecken." Bereits zum zweiten Mal hat das Darmstädter Nahverkehrsunternehmen im Jahr 2010 von TNS Infratest 500 Kunden befragen lassen - sie sollten die HEAG mobilo bewerten. Dabei gab es eine Eins in Sachen Schnelligkeit. Bei der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit schnitt die HEAG mobilo mit einer Zwei ab. Wer die Baustellen kennt, kann daran arbeiten Bei den Befragungen kamen auch andere Punkte zur Sprache - Sicherheit, Tarife oder auch die Haltestellen. Dabei deckte die Umfrage auch "Baustellen" auf. So sollte die HEAG mobilo laut der Befragung an ihrer Informationspolitik bei Störungen und Verspätungen arbeiten. "Das sind wertvolle Hinweise für uns, die wir sehr ernst nehmen", erklärt Kalbfuss weiter. "Wir haben die Verbesserungsvorschläge aufgegriffen, zusätzliche dynamische Anzeiger aufgestellt und unsere Internet-Informationen verbessert", erläutert Kalbfuss. Der Gesamteindruck spiegelt sich in der sogenannten Globalzufriedenheit. Diese liegt bei der Schulnote Drei plus, unmittelbar an der Grenze zur Zwei, was eine kleine Verbesserung zum Vorjahr bedeutet - und einen deutlichen Vorsprung zum Bundesdurchschnitt von Drei minus, die fast eine Vier wäre. Ein Aufwärtstrend, der sich auch in den Fahrgastzahlen widerspiegelt: Verzeichnete die HEAG mobilo bereits im Jahr 2009 ein Plus von 8 Prozent, ging es 2010 noch einmal weiter bergauf - mit einer Steigerung von 3,3 Prozent wurden die Busse und Bahnen über 40 Millionen Mal genutzt. Dabei profitieren die Fahrgäste auch von Synergien, die sich innerhalb der Darmstädter Stadtwirtschaft ergaben: Die Straßenbahnen der HEAG mobilo fahren inzwischen allesamt mit Ökostrom von der HSE-Tochter ENTEGA. Neben dem qualitativen Wachstum innerhalb der Stadtgrenzen wächst die HEAG mobilo auch in den benachbarten Landkreisen: Ende des Jahres 2010 hat die HEAG mobilo-Tochter NVS (Nahverkehr-Service GmbH) das Linienbündel Nördliche Bergstraße übernommen - Ergebnis einer Ausschreibung. "Mehr Menschen in Bus und Bahn" Ebenfalls über den städtischen Tellerrand blickt der Nahverkehrsplan, der die Ziele für den öffentlichen Personennahverkehr umreißt und 2011 bis 2016 in die dritte Runde geht. Bei der Aufstellung des 150 Seiten starken Dokuments arbeiteten die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit ganzheitlichem Blick auf den lokalen und regionalen ÖPNV zusammen. Aber auch Kommunen, der Fahrgastbeirat und Verbände waren beteiligt. Die HEAG mobilo wirkte ebenfalls mit. "Mit dem Nahverkehrsplan sollen noch mehr Menschen an Bus und Bahn herangeführt werden", erklärt Kalbfuss. Dazu dienen sollen vor allem zwei Projekte der Erweiterung des schienengebundenen Verkehrs - die Beteiligten erwägen zurzeit eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 auf das Gelände der früheren CambraiFritsch-Kaserne und eine bessere Erschließung des TUD-Standorts "Lichtwiese". Drei Fragen an Matthias Kalbfuss, Geschäftsführer der HEAG mobilo GmbH: Was bedeutet für Sie Daseinsvorsorge? Daseinsvorsorge ist eine kommunale Aufgabe und hat hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Sie bedeutet für mich, im Sinne des Gemeinwohls für die Menschen in der Region Leistungen zu erbringen, die der Sicherung der Lebensgrundlagen dienen und ein Stück Lebensqualität ausmachen. Dabei müssen Leistungen hoher Qualität wirtschaftlich optimiert erbracht werden, ohne dass sie in jedem Fall kostendeckend vermarktet werden könnten. Das heißt, die Gemeinwohlverpflichtung steht vor etwaigen Gewinninteressen. Wie trägt Ihr Unternehmen zur Daseinsvorsorge in Darmstadt bei? Mobilität ist ein Grundbedürfnis in unserer Gesellschaft und natürlich auch in Darmstadt. Diese Mobilität muss für alle gewährleistet sein, unabhängig davon, ob jemand über ein eigenes Auto verfügt oder nicht. Der öffentliche Personennahverkehr mit Bussen oder Straßenbahnen spielt dabei eine wichtige Rolle und braucht eine entsprechende Infrastruktur. Beides leistet der HEAG-Verkehrskonzern, die Infrastruktur stellen wir unternehmensübergreifend auch für Dritte bereit. Dazu kommt noch unser Selbstverständnis, als HEAG mobilo in unserem Handeln und Tun stets dem Gedanken der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in zehn Jahren? Südhessen ist eine Wachstumsregion. Die Ansprüche an Mobilität steigen. Damit werden wir als Verkehrsunternehmen uns auch weiterentwickeln. Ich sehe die HEAG mobilo mit ihren Tochterunternehmen in zehn Jahren als das kommunale Verkehrsunternehmen, das im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg mit vorbildlicher, hoher Qualität 50 Millionen Fahrgäste befördert und damit wesentlich dazu beiträgt, dass Stadt und Region eine lebens- und liebenswerte Einheit bilden. en 38,6 Mio . Ti Verkehrs ckets hat das unterne hmen H mobilo EAG im Fahrgast Jahr 2010 verk auft - -Rekord !

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Gesundheit Ein Klinikum erfindet sich neu Eben noch städtischer Eigenbetrieb, jetzt GmbH - die Umwandlung der Rechtsform des Klinikums Darmstadt bildete Ende des Jahres 2009 den Auftakt zu einer umfassenden Modernisierung. Die Zeichen standen und stehen weiterhin auf Erneuerung - auf rechtlicher, inhaltlicher, baulicher und zum Teil auch personeller Ebene. Breiter Versorgungsauftrag, zusätzliche Leuchttürme Seit März vergangenen Jahres leitet Gerhard Becker als neuer Geschäftsführer die Geschicke des Krankenhauses. Sein Ziel: "Ich möchte das Klinikum wettbewerbs- und zukunftsfähig machen. Dazu müssen wir zum einen intern Strukturen und Prozesse ändern, um die Organisation zu optimieren. Was wir darüber hinaus aber vor allen Dingen brauchen, ist eine stärkere Profilbildung nach außen", erklärt Becker. Das bedeutet keine Abkehr vom breiten Versorgungsauftrag, wohl aber ein zusätzliches Stärken von Schwerpunkten: "Dazu zähle ich zum Beispiel das Gefäßzentrum, die Neurochirurgie und die Onkologie. Hier haben wir absolute Alleinstellung. Großes Potenzial sehe ich auch in der Frauenklinik und in der psychosomatischen Medizin." Zusätzlich soll sich das Klinikum verstärkt auf hochkomplexe Fälle konzentrieren, die kleine Häuser nicht behandeln können. Der Anspruch auf Maximalversorgung bleibt davon unberührt. Aufbruchstimmung im wahrsten Sinne Auch im täglichen Krankenhausbetrieb ist die Aufbruchstimmung deutlich zu spüren - im wahrsten Sinne des Wortes, bezog das Klinikum doch einen Neubau, der heute die fünf Kliniken der Inneren Medizin und den stationären Bereich des Instituts für Radioonkologie unter einem Dach vereint. In Kooperation mit dem Klinikum Offenbach wurde am Klinikum Darmstadt außerdem eine eigenständige Klinik für Neurochirurgie aufgebaut - sie hat inzwischen den operativen Betrieb aufgenommen. "Für Traumapatienten bestand bisher in Südhessen eine Versorgungslücke. Ich freue mich, dass wir diese Lücke schließen konnten", erläutert Becker. Und der eingeschlagene Erneuerungskurs des Klinikums geht weiter: Mit einer Investition von rund 140 Millionen Euro bis ins Jahr 2015 soll auf dem Campus in der Grafenstraße ein zentraler Neubau entstehen. Geplant ist in diesem Zusammenhang auch die Realisierung eines Pilotprojekts: "Wir wollen den Neubau des Klinikums als erstes Krankenhaus in Hessen ausweisen, das die Entstehung multiresistenter Keime verhindern kann. Das wäre natürlich ein tolles, zusätzliches Alleinstellungsmerkmal", erzählt Becker abschließend. Drei Fragen an Gerhard Becker, Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH: Was bedeutet für Sie Daseinsvorsorge? Eine der wichtigsten Aufgaben der Daseinsvorsorge ist es, ein sehr breites Spektrum medizinischer Leistungen in gleichbleibend hoher Qualität, flächendeckend und zuverlässig allen Bürgern zur Verfügung zu stellen. Das heißt, sich nicht auf lukrative Behandlungen zu beschränken, sondern auch erlöstechnisch weniger attraktive Angebote vorzuhalten. Dies ist nach meiner Auffassung nur im Rahmen der kommunalen Trägerschaft zu gewährleisten. Was trägt Ihr Unternehmen zur Daseinsvorsorge in Darmstadt bei? Das Klinikum Darmstadt leistet einen entscheidenden Beitrag zur medizinischen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Darmstadt, sondern im gesamten südhessischen Raum. "Wir sind da" - rund um die Uhr, sieben Tage pro Woche, als zentrale Anlaufstelle für die Notfallversorgung genauso wie für geplante, hochkomplexe Eingriffe und Therapien. Unsere Experten arbeiten interdisziplinär und interprofessionell an der bestmöglichen Therapie im individuellen Fall. Wir verfügen über das breiteste medizinische Spektrum und tragen durch unser Engagement in Forschung und Entwicklung dazu bei, den medizinischen Fortschritt in die Praxis zu transferieren. Wo steht Ihr Unternehmen in zehn Jahren? Das Klinikum Darmstadt wird in kommunaler Trägerschaft medizinisch und wirtschaftlich erfolgreich aufgestellt sein. An der Erreichung dieses Ziels arbeiten wir schon heute intensiv: Ein umfassendes Erneuerungs- und Restrukturierungsprogramm ist in der Umsetzung, die Planungen für unseren Zentralen Neubau und damit die Zusammenführung aller Kliniken auf dem Campus Grafenstraße haben begonnen. Wir sind auf dem richtigen Weg - zum Wohle der Menschen in Darmstadt und Südhessen.

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Kultur & Kongresse Tagen am Puls der Zeit Wer umweltverträglich tagen will, ist in Darmstadt richtig: Das darmstadtium positioniert sich als führender Anbieter in diesem Bereich - und trifft mit seiner GreenMeeting-Strategie den Puls der Konferenzbranche. Im Jahr 2010 zogen die Anfragen nach "grünen Tagungsmöglichkeiten" im Wissenschafts- und Kongresszentrum merklich an. Seit Dezember trägt das darmstadtium zudem das Umweltgütezeichen "Green Globe". Damit verpflichtet es sich zum umwelt- und sozialverträglichen Wirtschaften - das fängt bei der Energieeffizienz an und hört mit dem Einkauf regionaler Produkte und Dienstleistungen auf. "Wir beziehen zum Beispiel ausschließlich Ökostrom von der ENTEGA", erklärt Lars Wöhler, Geschäftsführer der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG. "Durch die umfangreiche Nutzung von Erdwärme, Biomasse und Solarenergie erreichen wir in der Gesamtbilanz eine nahezu vollständige Versorgung des Gebäudes durch erneuerbare Energien." Ausgebucht von September bis Dezember Darüber hinaus schätzen die Kunden besonders die IT-Infrastruktur des Hauses, etwa die extrem schnelle Internetanbindung - so auch der Software-Riese Microsoft, der im September zur "Partnerkonferenz 2010" ins darmstadtium lud. Rund 1.000 Teilnehmer kamen. Die beiden Markenzeichen Nachhaltigkeit und IT bescherten dem Tagungshaus ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010: "Während andere Standorte mit Stornierungen zu kämpfen hatten, waren wir von September bis Jahresende sehr gut ausgebucht", so Wöhler weiter. Ein guter Zeitpunkt für Klaus Krumrey, um den Staffelstab weiterzureichen. Er ging zum 1. Januar 2011 in Ruhestand, als Geschäftsführer folgte ihm Lars Wöhler nach. Bei der Pressekonferenz zu seiner Einführung konnte dieser eine erfreuliche Umsatzsteigerung verkünden. "Das ist natürlich ein Einstieg, wie man ihn sich nur wünschen kann, und gleichzeitig ein enormer Ansporn für das laufende Geschäftsjahr", erläutert Wöhler. "Ich will jetzt die Kosten in unserem Haus weiter optimieren und den Zuschussbedarf wenn möglich reduzieren. Dafür führen wir unter anderem ein Key-Account-Management ein und intensivieren bestehende Kooperationen." Kultur rechnet sich Auch um das darmstadtium herum sieht es gut aus für den Kultur- und Kongressstandort: Eine von der HEAG und der Darmstadt Marketing GmbH initiierte Studie belegte die ökonomische Bedeutung von Kultur- und Kreativwirtschaft in Darmstadt. Demnach belief sich die Wertschöpfung der Kulturbesucher 2009 auf 57,9 Millionen Euro. "Kulturelle Angebote sprechen die Darmstädter Bürger an, haben aber gleichzeitig Magnetfunktion nach außen", erklärt Anja Herdel, Geschäftsführerin der Darmstadt Marketing GmbH. Von der HEAG initiierte Werkstattgespräche mit den Beteiligten aus der Kultur deckten laut Wöhler zudem Synergiepotenziale auf, von denen die hiesige Kultur- und Kreativwirtschaft künftig noch stärker profitieren soll. "Wir wollen zum Beispiel die Möglichkeiten eines gemeinsamen Einkaufs stärker nutzen." Drei Fragen an Lars Wöhler, Geschäftsführer der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG: Was bedeutet für Sie Daseinsvorsorge? Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, große gesellschaftliche Verantwortung in wesentlichen Bereichen einer Stadt und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen. Das sonst zentrale - betriebswirtschaftlich legitime - Ziel der Gewinnorientierung oder -maximierung ist dabei einer nachhaltigen Entwicklung des Gemeinwohls in Teilen unterzuordnen. Dieses Gemeinwohl, das auf den unterschiedlichsten Ebenen kommunaler Aktivitäten kontinuierlich zu verbreitern ist, erreicht man in vielen Bereichen am ehesten über die jeweiligen Betriebsformen kommunaler Trägerschaften. Hierbei ist es dringend notwendig, verantwortungsvoll mit den übertragenen finanziellen Spielräumen umzugehen, um auch zukünftig das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. Wie trägt Ihr Unternehmen zur Daseinsvorsorge in Darmstadt bei? Das Wissenschafts- und Kongresszentrum konnte sich in den letzten Jahren als nationaler und internationaler Treffpunkt von Wissenschaft und Wirtschaft und zu einem wichtigen Standortfaktor entwickeln. Damit wurde neuen Personengruppen die Bedeutung und Vielfältigkeit unserer Wissenschaftsstadt Darmstadt nähergebracht. Diesen Beitrag der positiven Imagebildung Darmstadts durch das darmstadtium gilt es über die Metropolregion FrankfurtRhein-Main hinaus auszubauen. Gleichzeitig möchte das darmstadtium identitätsstiftend wirken und ein Haus der kulturellen und gesellschaftlichen Begegnung sein. Hier gilt es nicht nur die Türen im wahrsten Sinne des Wortes aufzustoßen, sondern auch aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zuzugehen. Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in zehn Jahren? Wir werden unsere Aktivitäten dahingehend ausrichten, das darmstadtium in zehn Jahren zu einem festen integralen Bestandteil der Stadtwirtschaftsstrategie zu entwickeln. Gleichzeitig wollen wir unsere bereits erreichte Stellung im Kongress- und Tagungsmarkt Deutschland und damit in Europa weiter ausbauen und einen Beitrag dazu leisten, die internationale Positionierung Darmstadts zu festigen.

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Entsorgung & Abwasser Dem Vivarium eine Perspektive geben Der EAD (Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt) konnte im Jahr 2010 tierische Zugewinne verzeichnen. Genauer gesagt handelt es sich um rund 700 Tiere aus 150 verschiedenen Arten, von der Seychellen-Riesenschildkröte bis hin zur Schopfmakakenzucht. Seit dem 1. Januar 2010 gehört das Vivarium - der städtische Zoo - zum Sondervermögen des Eigenbetriebs. Seitdem hat der EAD nicht nur die Aufgaben rund um das Vivarium übernommen, sondern auch dessen 29 Beschäftigte und fünf Auszubildende. Das Ziel: "Angesichts hoher Defizite in der Vergangenheit betrachten wir es als unsere wichtigste Aufgabe, den Zoo zukunftssicher zu machen - ihm eine Perspektive zu geben und ihn über die Tore der Stadt hinaus bekannt zu machen", erklärt Sabine Kleindiek, 1. Betriebsleiterin. Synergien nutzen, die die Eigenständigkeit bietet Aufgrund seiner betrieblichen Organisationsstruktur hat der EAD die Möglichkeit, Optimierungen schnell und flexibel zu beschließen und umzusetzen. "Bisher mussten beispielsweise in Entscheidungen rund um das Vivarium immer mehrere Ämter miteinbezogen werden, so dass sich Prozesse oft in die Länge gezogen haben. Die aus wirtschaftlichen Gründen dringend erforderlichen energetischen Sanierungen der Gehege und Ställe können in einem eigenständigen Unternehmen wie dem EAD deutlich schneller durchgeführt werden", so Kleindiek weiter. Zudem hat der EAD die Möglichkeit, beim Betrieb des Vivariums auf Synergien zurückzugreifen: Die Ausbesserung der Wege im Zoo zum Beispiel erledigt der Eigenbetrieb mit eigenen Mitteln. Verantwortung für die Sauberkeit Aber nicht nur das Vivarium hat der EAD im Jahr 2010 in seine Regie genommen. Er trägt seit Kurzem auch die alleinige Verantwortung dafür, dass es in Darmstadt noch stärker funkelt und glänzt: Die Tochtergesellschaft DED hat eine bundesweite Ausschreibung für die Altglassammlung und die Abfuhr der gelben Säcke gewonnen. Erstmals seit der Privatisierung der Müllentsorgung liegt damit nun auch die Wertstoffsammlung in Darmstadt komplett in den Händen des Eigenbetriebs. "Für die Darmstädter macht sich das insofern bemerkbar, als dass neben der Reinigung der Straßen und Grünanlagen jetzt auch in Sachen Wertstoffsammlung mehr Wert auf Qualität gelegt wird", erklärt Kleindiek. Und auch bei den Altglascontainern tut sich etwas: Größere Altglascontainer verhindern Altglasparaden rund um die Container - und eine verbesserte Geräuschdämmung schont die Ohren der Anwohner. Drei Fragen an Sabine Kleindiek, 1. Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt: Was bedeutet für Sie Daseinsvorsorge? Ich halte mich gerne an die klassische Definition. Daseinsvorsorge bedeutet für eine Stadt wie Darmstadt die Bereitstellung der für ein menschliches Dasein notwendigen Güter und Leistungen. Wie trägt Ihr Unternehmen zur Daseinsvorsorge in Darmstadt bei? Neben vielen anderen Aspekten wird die Daseinsvorsorge von den Arbeitsbereichen des EAD wie Abfallentsorgung, Straßenreinigung, Abwasserbeseitigung und Bestattungswesen beeinflusst. Die Arbeitsweise in unserem Betrieb ist dabei so ausgerichtet, den Bürgerinnen und Bürgern den größtmöglichen Nutzen zu sichern. Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in zehn Jahren? Ziel in den nächsten Jahren ist es, den EAD kontinuierlich weiterzuentwickeln. Entsprechend unserem Leitbild, den Nutzen zu vermehren, sind dabei immer die Verantwortung für sichere Arbeitsplätze, ein hochwertiger Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltige ökonomische Impulse für die Region sowie verlässliche und transparente Strukturen in der Leistungserbringung zu beachten. Diesem Anspruch wollen wir auch in zehn Jahren in vollem Umfang genügen. Knapp 1 7.0 über 7.0 00 Tonnen Altp 00 Tonn a en Sperr pier, 33.000 müll, Tonnen Restmü Tonnen ll und 1 Bio 3.000 2010 du abfälle wurden rch den im Jahr EAD en tsorgt.

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Telekommunikation Netze nachhaltig nutzen Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Um die wirtschaftliche Entwicklung einer Stadt oder Region voranzutreiben, braucht es eine gut ausgebaute Infrastruktur. Und dazu zählt eine schnelle Internetverbindung. Was wäre zum Beispiel ein Architekt, der Stunden braucht, um ein großes Dokument aus dem Internet herunterzuladen? Das weiß auch die HEAG MediaNet GmbH - und greift deshalb als Dienstleister grundlegende Fragen rund um die Telekommunikations-Infrastruktur auf. "Bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen hat es für uns höchste Priorität, dass wir dabei im Sinne der Kommune, der Bürger und der Unternehmen handeln", erklärt Markus Nickel, Geschäftsführer der MediaNet. "Von der Stadt bis zum Bürger profitieren alle Seiten" Wie nach vorne gerichtetes Denken in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden kann, zeigt zum Beispiel das Leerrohrnetz der Stadt Darmstadt. Auf Basis eines Kooperationsvertrags mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die MediaNet die Möglichkeit, deren gesamte Netzstruktur mitzunutzen. Für die Stadt ergibt sich dadurch eine zukunftsorientierte Nutzung ihres Netzes als wertvolle Ressource. "Im Vergleich zum Verkauf ist das eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative", sagt Friedebert Helfrich, Vorsitzender der Geschäftsführung. Die Netzstruktur bleibt so in kommunaler Hand. "Das Tafelsilber wird nicht verscherbelt, sondern wertschöpfend genutzt", so Helfrich. Die MediaNet wiederum kann hier auf Synergien im Bereich Netzbau zurückgreifen: Wo gerade sowieso Straßenarbeiten stattfinden, können direkt auch Leerrohre verlegt werden. Und wo schon Leerrohre liegen, muss die Straße nicht noch ein weiteres Mal aufgerissen werden. Was letztlich auch den Anwohnern zugute kommt: Sie werden nicht öfter als unbedingt nötig mit dem Schmutz und Lärm einer Baustelle konfrontiert. "So wird daraus eine durch und durch nachhaltige Vorgehensweise, von der alle Seiten profitieren, die Stadt wie der einzelne Bürger", erklärt Helfrich weiter. Flächendeckendes Breitband im Odenwald Region. So gewann sie im vergangenen Jahr eine Ausschreibung über die Netzbetriebsführung des Breitbandnetzes. "Damit übernehmen wir große Verantwortung: Die Versorgung des Odenwalds mit Breitbandanschlüssen ist strategisch existenziell wichtig für die Region als Wirtschaftsstandort", erläutert Helfrich. Das Netz betreibt die MediaNet im Auftrag der Brenergo, einem Tochterunternehmen der OdenwaldRegional-Gesellschaft (OREG GmbH) - bis Anfang 2012 ermöglicht dies für alle Haushalte im Odenwaldkreis einen flächendeckenden Zugang zum schnellen Internet. Über dieses Netz kann sie mit der technischen Entwicklung Schritt halten und den Kunden die nötigen Datenübertragungsraten zur Verfügung stellen - auch wenn in den nächsten drei bis fünf Jahren Steigerungen von bis zu 800 Prozent erwartet werden. "Diese Form der Zusammenarbeit hat Modellcharakter auch für andere Regionen", so Helfrich abschließend. Jahren ei bis fünf chsten dr iaNet eine In den nä EAG Med gsdie H erwartet übertragun der Daten . Steigerung bis 800 % 500 raten von

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Stadtwirtschaft ist mehr als die Summe ihrer Teile In Darmstadt lässt es sich gut leben. Und das ist nicht zuletzt ein Verdienst der verschiedenen Akteure der Darmstädter Stadtwirtschaft. Sie alle tragen mit ihren Dienstleistungen und Infrastrukturangeboten einen wichtigen Teil zur hohen Lebensqualität in Darmstadt bei. In diesem Memospiel sind die spannendsten Daten und Fakten rund um die Darmstädter Stadtwirtschaft auf einen Blick zusammengefasst.

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Konzernlagebericht der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Vergleich zum Krisenjahr 2009 konnte sich die Weltwirtschaft 2010 wieder erholen und wuchs nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 4,8 %. Auch die deutsche Wirtschaft wurde durch den einsetzenden wirtschaftlichen Aufschwung positiv beeinflusst. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2010 um rd. 3,6 % über dem von 2009. Auch der Arbeitsmarkt profitierte von den Entwicklungen. Im Vergleich zu 2009 stieg die Zahl der erwerbstätigen Personen um 0,5 % auf 40,37 Mio. Der Anteil der Erwerbslosen sank von 7,4 % im Jahr 2009 auf 6,8 % im Jahr 2010. Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) hat die Aufgaben einer kommunalen Managementholding inne. Darüber hinaus nimmt sie das Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr. Durch hohes Engagement und Orientierung am Kunden leisten die HEAG und ihre Beteiligungen einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Das Wirtschaftswachstum des Jahres 2010 hatte keinen direkten Einfluss auf die HEAG und ihre operativ tätigen Konzernunternehmen. Organisationsstruktur des HEAG-Konzerns Bereinigt um Mehrfachbeteiligungen werden unter der HEAG 117 Beteiligungen des insgesamt 161 Beteiligungen umfassenden Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. In dem Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) zählen hierzu 92 Beteiligungen, die bauverein AG hält 23 Beteiligungen und die HEAG mobilo GmbH (HEAG mobilo) ist Anteilseigner von 6 Beteiligungen. Im Wesentlichen zählen hierzu folgende Gesellschaften: HEAG Holding AG Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Energie HEAG Südhessische Energie AG (HSE) HSE Regenerativ GmbH HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG HSE Windpark Schlüchtern GmbH Industriekraftwerk Breuberg GmbH Hessenwasser GmbH & Co. KG HSE Netz AG Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-MainNeckar GmbH & Co. KG HSE Technik GmbH & Co. KG ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG COUNT+CARE GmbH ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG citiworks AG e-ben GmbH & Co. KG Forest Carbon Group AG EAG Entsorgungs-AG HEAG MediaNet GmbH HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG HSE NATURpur Energie AG NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH Weitere Immobilien bauverein AG BVD Gewerbe GmbH HEAG Wohnbau GmbH BVD Heimbau GmbH & Co. KG GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft Erbach mbH BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG Weitere Verkehr HEAG mobilo GmbH HEAG mobiBus GmbH & Co. KG HEAG mobiTram GmbH & Co. KG HEAG mobiServ GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS) Weitere Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

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Konzernlagebericht Unternehmenssituation 2010 HEAG Südhessische Energie AG (HSE) Die Erdgaslieferungen an Endkunden beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf rd. 8,2 Mrd. kWh (Vj. 8,5 Mrd. kWh). In der Veränderung saldieren sich Effekte aus Kundenwechseln und Witterungsbedingungen. Die direkten Stromlieferungen an Endkunden erhöhten sich im Jahresvergleich um 37 % auf rd. 8,0 Mrd. kWh. Hier bilden sich auch Effekte aus der Veränderung des Konsolidierungskreises aufgrund des erstmaligen Einbezugs der citiworks AG ab, über die Strom lieferungen im Großhandelsbereich abgewickelt werden. Der Wasserabsatz lag im Jahr 2010 mit 12,8 Mio. m³ auf dem Niveau des Vorjahres. Der Wärmeabsatz erhöhte sich im Jahresvergleich überwiegend witterungsbedingt um 4 % auf rd. 446 Mio. kWh. Das Investitionsprogramm der HSE wurde im Jahr 2010 wie geplant fortgeführt. Zielsetzung ist, bis zum Jahr 2015 Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien in Höhe von über einer Milliarde EUR zu initiieren. In Umsetzung dieses Ziels konnten auch in diesem Jahr weitere Projekte erfolgreich weiterentwickelt und abgeschlossen werden. Im Juni 2010 wurde nach den bereits betriebenen Biogasanlagen in Darmstadt-Wixhausen, Lorsch und Tagewerben die vierte Biogasanlage der HSE in Groß-Umstadt (Semd) in Betrieb genommen. Ein weiteres Projekt unter Beteiligung der HSE, das Biomasseheizkraftwerk Aschaffenburg, an dem die HSE mit 35,1 % beteiligt ist, wurde in Betrieb genommen. Das Biomasseheizkraftwerk erzeugt mit einer Leistung von 1,3 Megawatt (MW) Strom. Mit der dabei entstehenden Wärme werden sowohl das lokale Fernwärmenetz als auch eine Brikettieranlage zur Produktion von jährlich 35.000 Tonnen Holzbriketts versorgt. Auch der regionale Ausbau von Erzeugungskapazitäten aus Windenergie wurde 2010 weiter vorangetrieben. Bei GroßUmstadt werden unter Beteiligung von Bürgern zwei Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen vier MW errichtet. Im März 2010 wurde der Windpark in Schlüchtern in Betrieb genommen, dessen drei Windenergieanlagen eine Leistung von insgesamt sechs MW haben. Derzeit wird der Windpark um zwei Anlagen mit einer Leistung von insgesamt vier MW erweitert. Ende Dezember 2010 wurde der Windpark Esperstedt-Obhausen erworben, an dem die HSE mit einem Drittel beteiligt ist. In diesem Windpark, der nach Inbetriebnahme übernommen wurde, werden bislang 12 Windenergieanlagen mit je 2,5 MW Nennleistung betrieben. In 2011 ist der Erwerb einer weiteren Gesellschaft in diesem Windpark geplant, so dass in der endgültigen Ausbaustufe 16 Anlagen mit dann insgesamt 40 MW Nennleistung an diesem Standort betrieben werden. Mit dem Kauf einer Windparkgesellschaft in Frankreich setzt die HSE ihren Weg in Richtung Nachhaltigkeit auch im europäischen Ausland konsequent fort. An drei Standorten in Lothringen und in der Bretagne werden insgesamt 15 Anlagen mit einer installierten Leistung von rd. 33 MW realisiert. Sie sollen im ersten Halbjahr 2011 in Betrieb gehen. Darüber hinaus hat sich die HSE im Dezember 2010 an einem Windpark mit 16 Windkraftanlagen im Nordosten Polens bei Piecki beteiligt. Der Anteil der HSE an der Gesamtleistung beträgt rd. 16 MW. Der im Bau befindliche Offshore-Windpark Global Tech I mit einer Leistung von 400 MW, an dem die HSE mit 24,9 % beteiligt ist, wurde im Laufe des Jahres durch die Projektgesellschaft technisch und wirtschaftlich weiter vorangetrieben. Darüber hinaus wurde im Jahr 2010 eine Projektgesellschaft erworben, die in Südfrankreich einen Solarpark mit einer Leistung von 4,5 MW errichtet, dessen Inbetriebnahme im 2. Quartal 2011 geplant ist. Ebenfalls im Berichtsjahr wurde in Thüngen (Kreis Main-Spessart) ein Solarpark mit einer Leistung von fast 19 MW erworben und in Betrieb genommen. Damit ergänzt die Anlage in Thüngen die bereits existierenden rd. 120 Solaranlagen der HSE im RheinMain-Gebiet und Südhessen, insbesondere aber die großen Sonnenkraftwerke in Leiwen bei Trier (Leistung 3,6 MW) und in Lauingen bei Ulm (Leistung 9,4 MW). Im Bereich der erneuerbaren Energien hat die HSE damit insgesamt Erzeugungskapazitäten von bisher 232 MW in Bau und Betrieb gesichert.

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Für ihr Engagement im Ausbau der erneuerbaren Energien ist die HSE im Jahr 2010 mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet worden. Als komplementäre Ergänzung zum forcierten Ausbau der Stromerzeugung mittels regenerativer Energien wurde im Juni 2010 mit den ersten Arbeiten für den Bau einer Gasturbinenanlage in Darmstadt begonnen. Die Anlage mit einer Leistung von insgesamt 100 MW soll ab dem Frühjahr 2012 zur Erzeugung sogenannter Regelenergie zur Verfügung stehen und dann die natürlichen Schwankungen der Stromerzeugung aus Wind und Sonne schnell und bedarfsgerecht ausgleichen. Im Bereich der konventionellen Erzeugung ist im Mai 2010 im bayerischen Irsching das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Irsching 5, an dem die HSE mit einem Leistungsanteil von 78 MW beteiligt ist, in Betrieb genommen worden. Mit einer elektrischen Leistung von 876 MW brutto und einem Wirkungsgrad von 60 % setzt das Kraftwerk hinsichtlich Klimaschutz und Energieeffizienz neue Maßstäbe. Zur weiteren Finanzierung der Investitionen in erneuerbare Energien sowie zur regulierungsadäquaten Finanzierung des Netzvermögens wurde über die bereits im Jahr 2009 ausgegebenen Schuldscheindarlehen hinaus im November 2010 die Platzierung einer Anleihe beschlossen. Die Umsetzung wird im ersten Halbjahr 2011 erfolgen. Neben dem Einsatz regenerativer Energien und der CO2-Kompensation durch Wiederaufforstung ist die Energieeinsparung die dritte Säule der HSE-Konzernstrategie. So wurde im Jahr 2010 eine Testphase mit digitalen Stromzählern durchgeführt. Mit diesen neuen intelligenten Zählern haben Kunden die Möglichkeit, ihr Verbrauchsverhalten noch genauer als bisher zu ermitteln und so die Energiekosten um fünf bis zehn Prozent zu reduzieren. Darüber hinaus leitet die HSE das von Januar 2010 bis Dezember 2012 laufende europäische Forschungsprojekt "Web2Energy". Im Verbund von zehn europäischen Firmen wird ein internationaler Kommunikationsstandard für die drei Bereiche "Intelligente Zähler", "Intelligentes Energiemanagement" und "Intelligente Fernwirktechnik" entwickelt und unter Praxisbedingungen getestet. Im Dezember 2010 ist die HSE der Global Reporting Initiative (GRI) als Organizational Stakeholder beigetreten. Die GRI stellt mit den GRI G3-Guidelines den weltweit führenden Standard für unternehmerische Nachhaltigkeitsberichterstattung bereit. In diesem Kontext wurde im Jahr 2010 damit begonnen, für den gesamten Konzern ein Nachhaltigkeits- managementsystem zu etablieren. Einen ersten, konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht wird die HSE im Jahr 2011 veröffentlichen. Die ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG hat im Dezember 2010 den ersten Nachhaltigkeitsbericht auf der GRI-Anwendungsebene B+ veröffentlicht. Im Energievertrieb hat die HSE über die Vertriebsgesellschaften ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG und e-ben GmbH & Co. KG im Jahr 2010 ihre Position als bundesweiter Anbieter von Ökostrom und CO2-neutralem Erdgas weiter ausgebaut. Sie konnte sich mit rd. 450.000 Ökostromkunden als einer der führenden deutschen Ökostromanbieter etablieren. Um die eingeschlagene Strategie im Energievertrieb künftig noch zielgerichteter und konsequenter umsetzen zu können, werden zukünftig Privat- und Geschäftskunden in zwei getrennten Unternehmen betreut. Dazu wurde im Oktober 2010 die ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG gegründet. Die ENTEGA Service GmbH tritt seit Januar 2010 mit der neuen Firmierung COUNT+CARE GmbH auf. Die COUNT+CARE GmbH hat sich in den vergangenen Jahren als ServiceAnbieter für Vertriebs- und Netzgesellschaften sowie integrierte Versorgungsunternehmen aufgestellt. Die HSE unterstützt über ihr Kompetenzzentrum, die NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH (IKU), ausgewählte Forschungsprojekte mit dem Ziel der Weiterentwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung. Im Jahr 2010 wurden alle Anteile der bisherigen Mitgesellschafter an der citiworks AG und an der ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG übernommen. Die im Jahr 2009 unter unserer Beteiligung gegründete Forest Carbon Group AG hat im Jahr 2010 ihren Geschäftsbetrieb vollumfänglich aufgenommen und die forstwirtschaftliche Kompensation von CO2-Emissionen am deutschen Markt etabliert. bauverein AG Der Wohnungsbestand der bauverein AG ist im Geschäftsjahr 2010 um 43 Wohnungen auf 10.383 angestiegen. Dabei ist dieser durch Verkäufe von 88 Wohnungen vermindert und um 64 Wohnungen durch Neubau und Aufstockungen ergänzt worden. Durch Umbauten und Nutzungsänderungen infolge des aktiven Portfolio-Managements der bauverein AG sind insgesamt drei Wohnungen weggefallen. Im Zuge

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Konzernlagebericht von konzerninternen Umstrukturierungen erhöhte sich der Bestand um 35 Wohnungen von der BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG und um 35 Wohnungen von der BVD Immobilien Marketing GmbH. Der Bestand an Gewerbeeinheiten ist im abgelaufenen Geschäftsjahr infolge des mieterorientierten Flächenmanagements um zwölf Einheiten und dem Umbau von zwei Gewerbeeinheiten um insgesamt 14 Einheiten gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Fortführung der in 2009 durchgeführten Stellplatzinventur führte zu einem weiteren Anstieg um 74 auf 5.225 Abstellplätze als Folge deren mietvertraglicher Erfassung in 2010. Zusammen mit den angemieteten und den im Bestand der Tochtergesellschaften des bauverein-Konzerns befindlichen Wohnungen verwaltet die bauverein AG insgesamt 18.471 Wohnungen. Nachdem im März 2010 das Wohngebäude mit dem Projektnamen WohnArt3 in der Elisabeth-Selbert-Straße 6-8, Darmstadt-Kranichstein, mit Baukosten von 7.400 TEUR fertiggestellt wurde, konnten bereits Anfang Mai 2010 die letzten Wohnungen bezogen werden. Am 20. Juni 2010 hat die offizielle Einweihung der Wohnanlage stattgefunden. Insgesamt sind in der Wohnanlage 44 Wohneinheiten, davon 14 im öffentlich geförderten Wohnungsbau sowie zwei Gastwohnungen und ein Home-Office entstanden. Es handelt sich hierbei um das erste Projekt, das die bauverein AG im Passivhausstandard errichtet hat. Neben 30 Neubauwohnungen im Projekt WohnArt 3 hat die bauverein AG in 2010 für den eigenen Bestand durch Aufstockungen auf bestehenden Wohngebäuden im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen neun Wohnungen und durch Verdichtung auf vorhandenen Grundstücken noch einmal elf Wohnungen fertiggestellt. Die Neubautätigkeit erstreckte sich auch 2010 allein auf Darmstadt. Daneben hat die bauverein AG im Wege der Baubetreuung für die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG noch 28 Wohnungen im Oppenheimer Park in Darmstadt im Wege der Aufstockung geschaffen. Mit der Errichtung einer Kindertagesstätte mit 4 Gruppen in Darmstadt-Eberstadt wurde 2010 begonnen. Mit der Fertigstellung wird zum 1. Juni 2011 gerechnet. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Übergabe an die Stadt Darmstadt. Der Betreiber AWO wird ab 1. August 2011 den Betrieb aufnehmen. In 2010 wurde die Projektentwicklung verschiedener Objekte mit gewerblicher Nutzung wieder verstärkt aufgenommen. Die Gebäude in der Rheinstraße 65/67 (ehemaliges Landratsamt) hat die bauverein AG bereits 2009 erworben. Es wurde ein Nutzungskonzept erstellt, das vorsieht, im Gebäudeteil Westturm und dem Mittelbau Büronutzungen unterzubringen und den Gebäudeteil am Steubenplatz als Studentenwohnheim mit 79 Plätzen umzubauen, wofür bereits am 9. Dezember 2010 die Baugenehmigung erteilt wurde. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Ende Januar 2011 vorgesehen. Die Fertigstellung ist zum Wintersemester 2011 geplant. Für den Mittelbau konnte das Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) mit einem 20-jährigen Mietvertrag als Mieter gewonnen werden. Der Mietvertrag sieht den Umbau des Bürogebäudes in ein modernes Bürogebäude mit Passivhausstandard vor. Zur Erreichung des Passivhausstandards sind umfangreiche Dämmarbeiten an der Fassade und dem Dach sowie der Einbau einer Lüftungsanlage erforderlich. Die Erzielung einer zeitgemäßen Büronutzung wird erreicht durch die Verbesserung der Grundrisse, die vollständige Erneuerung der elektrischen Einrichtungen sowie der Verbesserung des Schall- und Sonnenschutzes. Die bauverein AG hat im Sommer 2008 das Anwesen Rheinstraße 1 erworben. Nach Auszug eines Ankermieters bot sich nunmehr die Chance, dieses zusammen mit dem eigenen Anwesen Friedensplatz 2-6 funktional neu zu ordnen und zu einer wirtschaftlichen und funktionalen Einheit zusammenzufassen (Zentralisierung der Technik, Neuordnung der Erschließung, statt sechs Treppenhäuser nur noch zwei etc.). Die Baugenehmigung wurde am 20. Juli 2010 erteilt. Nach der Beendigung des Mietvertrags Schrumpf zum 31. Januar 2011 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Ziel ist es, dass die Umbaumaßnahmen und Neuvermietung bis Ende 1. Quartal 2012 abgeschlossen sind. Im Geschäftsjahr 2010 sind 1.733 Wohnungskündigungen eingegangen. Dies entspricht - bezogen auf den vom eigenen Mietmanagement verwalteten Wohnungsbestand von 16.719 Wohneinheiten - einer Fluktuationsquote von 10,4 % (Vorjahr 10,8 %). Ein Teil der Wohnungskündigungen ist auf die Sanierungsmaßnahmen in der Postsiedlung und im Verlegerviertel zurückzuführen. Ebenfalls ergeben sich häufige Kündigungen in dem strukturschwachen Gebiet Mittelhessen (Alsfeld und Lauterbach).

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Die bauverein AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 30 Wohnungen für den eigenen Bestand und 42 Wohnungen im Wege der Baubetreuung für die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG modernisiert. Hierbei wurden neben der Erneuerung der haustechnischen Infrastruktur und der energetischen Modernisierung auch die Wohnungen selbst auf den zeitgemäßen Ausstattungsstand gebracht sowie oberirdische Fahrradabstellplätze und hausnahe Mietergärten hergestellt. Die Baukosten der Betreuungsmaßnahme Modernisierung und Aufstockung beliefen sich auf 6.252 TEUR. Daneben begannen im 2. Halbjahr 2010 die Arbeiten zur energetischen Modernisierung von 224 Wohnungen in Darmstadt. Im Rahmen der Aufgaben der "Sozialen Stadt" sind die Neugestaltung des Kirnberger Platzes in Darmstadt-Eberstadt und die Verbesserung der Hauszugangssituationen zu den Hochhäusern an diesem Platz geplant. Die Baugenehmigung wurde für den Platz am 8. Dezember 2010 erteilt. Dieses Konzept wird unterstützt durch den Umbau einer EG-Wohnung des Gebäudes Kirnbergerstraße 13 in eine Bürgerservicestelle, die dort mit Stadtteilpolizei und Hausmeisterstützpunkt ihren neuen Platz findet. Darüber hinaus werden zwölf Eingangsbereiche von Wohnhochhäusern neu gestaltet. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für die zweite Jahreshälfte 2011 vorgesehen. Bei den Wohnungseinzelmodernisierungen hat die bauverein AG im Jahr 2010 insgesamt 235 Wohnungen mit einem durchschnittlichen Modernisierungsaufwand von 17 TEUR pro Wohnung modernisiert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anzahl der modernisierten Wohnungen in 2010 um 49 erhöht. Die bauverein AG hat in den vergangenen Jahren ein funktionierendes Portfoliomanagement-System eingerichtet und dafür die erforderlichen Schnittstellen zwischen der verwendeten Software und dem ERP-System geschaffen. Ergänzend hierzu erfolgt die digitale Erfassung von Wohnungsgrundrissen und der Ausstattungsgewerke der einzelnen Wohnungen. Ebenso wurde die funktionale Verknüpfung einer Software zur technischen Erfassung und Analysierung des Gebäudebestands mit dem PortfoliomanagementSystem automatisiert. Mit dem Portfoliomanagement werden systematisch die erforderlichen Analysen zur Auswahl von Investitionen und De-Investitionen (z. B. Mieterprivatisierung) bereitgestellt. In 2010 hat die bauverein AG zwei Kaufverträge über den Erwerb eines Wohn- und Geschäftshauses mit 809 m² Grundstücksfläche in innerstädtischer Lage sowie über 6 Tiefgaragenstellplätze in Griesheim abgeschlossen. Neben verschiedenen Grundstückstauschverträgen und konzerninternen Grundstücksübertragungen zur Schaffung klarerer Strukturen wurden Dachgeschossflächen mit einer Fläche von 1.913 m² auf verschiedenen Gebäuden an unterschiedliche Erwerber veräußert. Bei diesem Geschäftsmodell wird der Erwerber zur energetischen Modernisierung des Gebäudes und zur Durchführung von zuvor definierten Instandsetzungsmaßnahmen verpflichtet. Im Gegenzug stimmt die bauverein AG der Errichtung von zuvor festgelegten Neubauwohnungen auf dem bisherigen Dachgeschoss zu. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die bauverein AG im Geschäftsfeld Mieterprivatisierung erneut, wie im Vorjahr, 82 Einheiten aus einem Privatisierungsbestand von durchschnittlich 784 Einheiten in 2010 mit einem Gewinn von 6.171 TEUR veräußert. Darüber hinaus hat die Gesellschaft sechs Wohneinheiten aus Bauträgermaßnahmen früherer Jahre nach einer zwischenzeitlichen Vermietung veräußern können. Die bauverein AG ist unverändert als Bauträger im Geschosswohnungsbau tätig. In diesem Geschäftsfeld hat sie 2010 mit der Realisierung von zwei neuen Maßnahmen begonnen. Während in der Binger Straße 11-23 in Darmstadt bereits mit dem Bau und dem Vertrieb begonnen wurde, konnten in der Oppenheimer Straße 2 mit der abschließenden Abstimmung mit dem Grünflächen- und Umweltamt die Voraussetzungen für die Bauantragstellung im Frühjahr 2011 geschaffen werden. Der im September 2010 begonnene Vertrieb der insgesamt 47 Wohnungen führte schon im 4. Quartal 2010 zu einem erfolgreichen Vertrieb von 18 Wohnungen. Die Bezugsfertigkeit ist für das 4. Quartal 2011 vorgesehen. Das Darlehensmanagement erfolgt entsprechend der in den Jahren 2006 bis 2009 vorgenommenen Optimierung des Darlehensportfolios. Die zu Beginn des Optimierungsprozesses festgelegten Ziele (Abbau von "Klumpenrisiken", gleichmäßige Verteilung von Zinsbindungsausläufen, Ablösung von Kleinstdarlehen, Verringerung der Gläubigeranzahl) sind inzwischen erreicht und die bisherige Strategie wird beibehalten.

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Konzernlagebericht HEAG mobilo GmbH Künftig sollen noch mehr Menschen Busse und Bahnen nutzen. Dafür will die HEAG mobilo die Attraktivität des ÖPNV in der Region weiter steigern und ihre Rolle als führender Mobilitätsdienstleister in Südhessen durch Investitionen in innovative Technik weiter ausbauen. Seit 2008 betreibt die HEAG mobilo ein leistungsfähiges digitales Verkehrsmanagementsystem. Damit ermittelt sie für ihre Auftraggeber eine umfangreiche Datenbasis zur Bewertung der ÖPNV-Qualität, steuert das Verkehrsgeschehen in der Region und liefert ihren Fahrgästen aktuelle und flächendeckende Fahrgastinformationen. Sie kommuniziert Echtzeitdaten für alle angebundenen Linien an mehr als 70 dynamischen Informationsanzeigern sowie für jede beliebige Haltestelle im Verkehrsgebiet im Internet. Die HEAG mobilo geht davon aus, dass sie künftig weitere Regionallinien an ihr Verkehrsmanagement anbinden wird. Um den Fahrgastkomfort zu steigern, hat die HEAG mobilo in den vergangenen Jahren umfassend in Barrierefreiheit investiert. Fahrzeugseitig wird den Fahrgästen auf allen Linien durchgängig ein niederfluriger Einstieg geboten. Bei den Straßenbahnen werden weitere Anpassungen an die Barrierefreiheit vorgenommen. Dafür werden derzeit alle Beiwagen und Triebwagen der Serie ST13 mit mechanischer Klapprampe und Anlehnstütze für Rollstuhlfahrer ausgestattet. Mit einem dichten Vertriebsnetz ermöglicht die HEAG mobilo den Fahrgästen in der Region einen einfachen Fahrkartenerwerb. Im Zuge technischer Entwicklungen und um die Vertriebskosten zu senken, richtet die HEAG mobilo ihren Fahrkartenvertrieb in Teilen neu aus. Nach und nach ersetzen Automaten in den Straßenbahnen ältere Automaten an den Haltestellen. Damit wird gleichzeitig das Vandalismusrisiko gesenkt. In Zusammenarbeit mit dem RMV arbeitet die HEAG mobilo an der Einführung elektronischer Fahrkarten. Busse und Bahnen sind gut fürs Klima. Als kommunales Verkehrsunternehmen sieht sich die HEAG mobilo in ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung, die Politik in ihrem Bestreben um mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen und Mobilität so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Seit 2010 bezieht die HEAG mobilo ausschließlich klimaneutralen Ökostrom. Der Anteil an Rasengleisen soll ausgebaut werden. Zudem beteiligt sich die HEAG mobilo mit dem Test von Hybridbussen an der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main. Das für Darmstadt prognostizierte Bevölkerungswachstum kann nur im Rahmen einer Innenentwicklung erfolgen. Insbesondere die ehemaligen Standorte der US-Armee bieten als Konversionsflächen Raum für die Schaffung neuer Stadtteile. Eine attraktive Anbindung dieser Gebiete an das bestehende Straßenbahnnetz ist eine wesentliche Voraussetzung für deren erfolgreiche Entwicklung. Die HEAG mobilo unterstützt die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg bei der verkehrlichen Erschließung im Sinne einer nachhaltigen Standortentwicklung. Erstmals verzeichneten deutsche ÖPNV-Unternehmen mehr als zehn Mrd. EUR Einnahmen aus der Fahrgastbeförderung. Das entspricht einem Zuwachs von rd. 300 Mio. EUR oder 3,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Fahrgastzuwächse in der Region lagen erneut über dem Bundesdurchschnitt. Nach Berechnungen auf der Grundlage der Fahrkartenverkäufe wurden die Busse und Bahnen im Verkehrskonzern 2010 mehr als 40,3 Mio. Mal genutzt. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2009 um 3,3 % und liegt damit weit über dem Bundesdurchschnitt. Die Fahrpreise erhöhte der RMV zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 um durchschnittlich 2,8 %. Nachdem am 22. September 2009 ein Brand die Abstellhalle auf dem Betriebshof Böllenfalltor zu einem Viertel zerstört hatte, konnten nach zeitaufwendigen Untersuchungen, statischen Prüfungen und zahlreichen Genehmigungsverfahren am 3. Mai 2010 die Abrissarbeiten des zerstörten Teils der Halle beginnen. Erst Ende des Jahres war die Halle wieder weitestgehend fertiggestellt. Auf der 5.200 m² großen Dachfläche wurde eine Photovoltaikanlage errichtet. Die HEAG mobilo liegt in der Globalzufriedenheit weiterhin deutlich besser als der Durchschnitt der ÖPNV-Branche. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Wert sogar leicht gesteigert werden. Dies belegen die aktuellen Ergebnisse des ÖPNV Kundenbarometers 2010. Rd. 97 % der Fahrgäste wollen laut einer aktuellen Umfrage bei Bedarf die Busse und Bahnen der HEAG mobilo wieder nutzen. Im Auftrag der HEAG mobilo und 35 weiterer deutscher Verkehrsunternehmen und -verbünde hatte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest bundesweit Fahrgäste befragt. Für die Bewertung der HEAG mobilo waren von Mitte März bis Ende April dieses Jahres 500 ÖPNV-Kunden in Darmstadt und Umland per Telefon gebeten worden, das Verkehrsunternehmen und seine Leistungen nach sechs Leistungsbereichen und 25 Einzelmerkmalen zu beurteilen. Die Fahrgäste bescheinigen der HEAG mobilo eine überwiegend positive Leistung.

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Dass die Darmstädterinnen und Darmstädter mit dem ÖPNVAngebot sehr zufrieden sind, bestätigt auch die Darmstädter Bürgerumfrage 2009. Die Fahrt mit Bussen und Straßenbahnen ist für die Einwohner in Darmstadt von hoher Wichtigkeit. Während im Bundesschnitt nur 13 % den ÖPNV nutzen, sind es in Darmstadt 22 % der Erwachsenen. Spätestens mit dem Wechsel zur weiterführenden Schule nutzen Kinder verstärkt Busse und Straßenbahnen. Allerdings fehlt es ihnen meist noch an Erfahrung und dem Wissen, wie man sich in bestimmten Situationen am besten verhält. In diesem Jahr wurden mehr als 1.200 Kinder zum Thema "Sicherheit im ÖPNV" durch die HEAG mobilo geschult, und das kostenlose Angebot für Grundschüler der 3. und 4. Klassen aus dem Verkehrsgebiet wurde konzeptionell überarbeitet und erheblich ausgebaut. Insgesamt 60 Termine wurden in 2010 mit personeller Unterstützung der DADINA angeboten. Erstmals warben HEAG mobilo, DADINA, RMV und die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen einer gemeinsamen Imagekampagne für den ÖPNV in der Region. Die Aktion betonte die Stärken des hiesigen Angebots und warb mit drei verschiedenen ÖPNV-Motiven für die Mobilität mit Bussen und Bahnen. Die fortlaufende Modernisierung und Instandsetzung unseres Gleisnetzes ist eine der zentralen Infrastrukturleistungen der HEAG mobilo. Im Jahr 2010 modernisierte die HEAG mobilo während der Sommermonate im Rahmen von zwei Bauprojekten rd. zwei Streckenkilometer der Gleistrasse im Darmstädter Stadtteil Eberstadt. Die Kosten dafür betrugen rd. 4 Mio. EUR. Aufgrund der engen räumlichen Gegebenheiten im Eberstädter Ortskern war die Sanierung der Gleiskurve in Höhe der Haltestelle "Kirche" eine besondere bauliche Herausforderung und machte eine intensive Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Umso erfreulicher war es, dass die Baumaßnahme schneller als geplant erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Das Verkehrsmanagement ist seit 2007 kontinuierlich gewachsen. Mit der Fahrzeuganbindung der Linien K53, K54, K55, K56 und K86 aus dem Linienbündel Babenhausen konnten auch 2010 die Leistungen weiter ausgebaut werden. Im Auftrag verschiedener Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger überwacht und dokumentiert die HEAG mobilo mit ihrem eigenen Digitalfunknetz unternehmensübergreifend neben ihren neun Straßenbahnlinien etwa 60 Buslinien im Raum Südhessen. In der Spitze sind es etwa 200 Fahrzeuge. Seit gut zehn Jahren erprobt der RMV Formen des E-Ticketings. Das eTicket RheinMain basiert auf der VDV-Kernapplikation (((eTicket Deutschland, um über Verkehrsverbünde hinweg perspektivisch einen einheitlichen Standard zu haben, der dem Fahrgast erlaubt, mit seiner Chipkarte Busse und Bahnen auch über Verbundgrenzen hinweg zu nutzen. Für die HEAG mobilo als Vertriebspartner im RMV ist der geplante Start des eTicket RheinMain zum Jahreswechsel 2011/2012 unter anderem mit der Einführung einer neuen elektronischen Kontrollinfrastruktur verbunden. Die Einführung erfordert eine umfassende Abstimmung zwischen dem RMV, den lokalen Aufgabenträgern und den Verkehrsunternehmen. Dabei geht es nicht nur um Fragen der Technik und der Organisation, sondern auch um Fragen des Datenschutzes. Zwar übernimmt der RMV für die ersten drei Jahre einen Teil der anfallenden Kosten, doch allein für die Ausbaustufe 1 - die Einführung der Chipkarte für Jahreskartenkunden - müssen die Verkehrsunternehmen neben den Prüfgeräten auch ihre Fahrkartendrucker und Vorverkaufsstellen an die Technik anpassen. Die Investitionen dafür belaufen sich allein für die HEAG mobilo auf eine sechsstellige Summe. Mit der Inbetriebnahme des zweigleisigen Streckenaus baus bis zur Haltestelle Hofgasse in Darmstadt-Arheilgen hat sich die Betriebsleistung im Straßenbereich von 2,8 Mio. Nutzwagen-Kilometer um 2,1 % auf 2,9 Mio. NutzwagenKilometer erhöht. Aufgrund der Direktvergabe durch die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg beschränkt sich die Linienleistung der HEAG mobiBus seit Dezember 2010 auf die Fläche der beiden Gebietskörperschaften. Der Betriebshof in Seeheim-Jugenheim wurde daher von der HEAG mobiBus aufgegeben. Auch die Zahl der Mitarbeiter und der Fahrzeuge wurde mit der geringeren Linienleistung abgebaut. Dennoch entwickelt sich der Busverkehr der HEAG mobiBus positiv. Die steigenden Fahrgastzahlen machen sich auch im Linienbetrieb der HEAG mobiBus bemerkbar, so dass dort Überlegungen getroffen werden, wie künftig die Beförderungsleistung erhöht werden kann. Seit Dezember 2010 betreibt das Tochterunternehmen NVS das Linienbündel "Nördliche Bergstraße". Der Ausschreibungserfolg sichert Aufträge und Arbeitsplätze im Verkehrskonzern. Das Linienbündel umfasst die bisher von HEAG mobiBus betriebene Linie 669 (Alsbach - Zwingenberg - Bensheim - Heppenheim), fünf weitere überwiegend von Bensheim abgehende Linien (675 - 679) sowie den neuen Stadtbusverkehr in Heppenheim. Der Leistungsumfang

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Konzernlagebericht umfasst nahezu 600.000 Fahrplankilometer jährlich. Der Betrieb der NVS erfolgt von zwei Betriebsstätten aus: Eine befindet sich in Seeheim-Jugenheim, die andere in Bensheim. Die Vertragslaufzeit für den Linienverkehr beträgt acht Jahre und endet im Dezember 2018. Die hohen Qualitätsvorgaben des Nahverkehrsplans beeinträchtigten das Auftragsvolumen bei HEAG mobiServ. Denn infolge der umfangreichen Beschaffung von Neufahrzeugen bei HEAG mobiBus sanken 2010 die Reparaturleistungen des Werkstattunternehmens und erforderten einen Abbau von Beschäftigten. Inzwischen zeichnet sich ab, dass das Auftragsvolumen durch HEAG mobiBus und andere künftig wieder steigen wird, so dass auch der Personalbedarf sich wieder erhöht. Alle Straßenbahnen speisen ihre Bremsenergie zurück ins Fahrstromnetz. Als erstes Verkehrsunternehmen in Deutschland hat die HEAG mobilo 2008 ihren kompletten Fahrstrombezug auf klimaneutralen Ökostrom aus regenerativen Energiequellen umgestellt. Nach Berechnungen des VDV senkt die HEAG mobilo damit die CO2-Emissionen jährlich um mehr als 12.000 Tonnen. Dies hilft dabei, den Umweltvorteil des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr auszubauen und die Attraktivität für die Kunden zu steigern. Seit 2010 bezieht die HEAG mobilo auch für sämtliche Betriebsanlagen ausschließlich Ökostrom. Damit hat sie im vergangenen Jahr ihre CO2-Bilanz noch einmal deutlich verbessert. Das Argument, Busse und Bahnen stellten einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz dar, droht jedoch zumindest in Bezug auf die CO2-Emission künftig schwächer zu werden. Denn der technische Fortschritt bei der Elektromobilität lässt den Umweltvorteil von Bussen und Bahnen gegenüber dem motorisierten Individualverkehr abschmelzen. Um den Wert für den Modalsplit zu erhalten, bedarf es daher weiterer Investitionen in umweltfreundliche Technologien. Gemeinsam mit dem Bushersteller VDL Bus & Coach, dem Antriebsspezialisten Vossloh Kiepe sowie der Technischen Universität Darmstadt beteiligt sich die HEAG mobilo an einem Forschungsprojekt, in dem drei Hybridbusse getestet werden sollen. Das Projekt "Green Move" ist Teil der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main. Die serielle Hybridtechnologie der Fahrzeuge soll helfen, den CO2-Ausstoß und den Kraftstoffverbrauch zu senken. Ermöglicht wird dies durch intelligentes Energiemanagement. Während bei herkömmlichen Dieselbussen die Bremsenergie ungenutzt bleibt, wird diese beim Hybridbus von einem Energiespeichermodul (ESM) aufgenommen und beim Anfahren bzw. Beschleunigen wieder zur Verfügung gestellt. Ein Energiemanager regelt das Zusammenspiel von Generator, Speichersystem und Motor und sorgt dafür, dass der Bus verbrauchsund emissionsoptimiert betrieben wird. Erprobt werden die Hybridbusse auf der Buslinie L. Um Vergleichsdaten zum konventionellen Antrieb zu haben, fährt dort seit August ein mit spezieller Messtechnik ausgestatteter Referenzbus. Die Hybridbusse wurden im März 2011 geliefert. Zunächst sind Testfahrten ohne Fahrgäste vorgesehen, einige Wochen später gehen die Busse in den regulären Linienbetrieb. Das Förderprogramm "Modellregionen Elektromobilität" ist ein mit 115 Mio. EUR aus dem zweiten Konjunkturpaket ausgestattetes Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS). Modellregionenübergreifend wird das Programm von der NOW GmbH (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Der HEAG-Konzern hat in 2010 Umsatzerlöse von 3.884 Mio. EUR erwirtschaftet. Die Gesamtleistung hat sich von 1.593 Mio. EUR auf 3.923 Mio. EUR erhöht. Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist maßgeblich auf die erstmalige Vollkonsolidierung der citiworks AG zurückzuführen. Die Steigerungen beim Materialaufwand sind im gleichen Zusammenhang zu sehen. Der Wegfall von Sondereffekten bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wurde vorrangig durch höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen insbesondere im Energiebereich überkompensiert. Beim Vergleich des Personalaufwands zum Vorjahr ist der geänderte Ausweis nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) zu beachten. Der Zinsanteil der Zuführungen zu den Pensionsverpflichtungen wird nun im Zinsaufwand berücksichtigt. Im Wesentlichen sind Aspekte der Risikovorsorge insbesondere aufgrund regulierender Maßnahmen im Energiebereich die Ursache für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das Finanzergebnis verringerte sich von minus 4 Mio. EUR auf minus 48 Mio. EUR. Ursächlich dafür sind neben der erstmalig ganzjährig anfallenden Zinsbelastung aus den im Vorjahr platzierten Schuldscheindarlehen auch die Effekte aus dem Ausweis der Abzinsung langfristiger Rückstellungen gemäß BilMoG.

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Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist nach 24 Mio. EUR im Vorjahr auf 12 Mio. EUR gesunken. Nach Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses von minus 46 Mio. EUR, in dem sich der Einmaleffekt aus der BilMoG-Erstanwendung niederschlägt, und eines durch die Anpassung steuerlicher Risikovorsorge sowie Effekten aus der Fortschreibung latenter Steuern insgesamt positiv beeinflussten Steueraufwands wird ein Jahresfehlbetrag von 17 Mio. EUR ausgewiesen. Wesentliche Veränderungen in der Bilanz ergaben sich im Sachanlagevermögen insbesondere durch Zugänge im Rahmen der Erstkonsolidierung der HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG und der HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG sowie durch Investitionen in Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien und die Netzinfrastruktur. In den Finanzanlagen wirkten sich die Zahlungen im Zusammenhang mit dem Engagement bei der Global Tech I Wind GmbH und der Piecki Sp. Z.o.o. erhöhend aus. Ausgeglichen wurde die Steigerung durch Effekte im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung der HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG und der HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG sowie durch die Saldierung von Deckungsvermögen mit korrespondierenden Verpflichtungen im Rahmen des BilMoG. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist zum einen durch witterungsbedingt höhere Abgrenzungen für noch nicht abgerechnete Energielieferungen und zum anderen durch die Erstkonsolidierung der citiworks AG begründet. Letzteres führte auch zu einem Rückgang der Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Rückstellungen haben sich insbesondere durch die geänderte Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach BilMoG sowie höhere sonstige Rückstellungen aus der Risikovorsorge für operative energiewirtschaftliche Sachverhalte sowie für regulierende Eingriffe im Berichtsjahr erhöht. Gegenläufig wirkten niedrigere Steuerrückstellungen, überwiegend bedingt durch die Anpassung aufgrund eines neuen Berechnungsmodells. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis sowie die Fremdkapitalaufnahmen der im regenerativen Bereich tätigen Projektgesellschaften führen zu höheren Verbindlichkeiten. Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt im Geschäftsjahr eine zahlungswirksame Verminderung des Finanzmittelfonds von 335 Mio. EUR. Die Veränderung ist geprägt durch die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von 228 Mio. EUR sowie die Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen von 120 Mio. EUR für vorgenannte Maßnahmen. Der Beitrag der einzelnen Geschäftsbereiche zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Anzahl der Beschäftigten und Auszubildenden kann der folgenden Übersicht entnommen werden.

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Zahlenspiegel für die Geschäftsbereiche Zahlenspiegel für die Geschäftsbereiche des HEAG-Konzerns (Teilkonzernzahlen unkonsolidiert) Energie 2010 2009 Immobilien 2010 2009 Verkehr 2010 2009 Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Auszug aus der Konzern-Bilanz Anlagevermögen Umlaufvermögen Eigenkapital Fremdkapital Auszug aus der Konzern-Gewinnund Verlustrechnung Umsatzerlöse Materialaufwand EBIT *) Mitarbeiterdaten im Jahresdurchschnitt Zahl der Beschäftigten (davon Auszubildende) *) ohne Erträge aus Verlustübernahme 933 549 174 1.335 700 707 242 1.226 899 78 318 661 662 114 288 488 113 45 36 122 97 53 36 114 3.746 3.395 27 1.413 1.073 40 117 58 36 120 83 22 39 15 - 30 37 19 - 21 2.534 (138) 2.381 (143) 174 (6) 167 (6) 573 (10) 566 (10) Im Energiebereich wirken sich unter anderem die Aufwendungen aus der erstmaligen Anwendung der Regelungen des BilMoG sowie aus der Risikovorsorge für energiewirtschaftliche Sachverhalte mindernd auf den EBIT aus. Die Erhöhung des EBIT im Immobilienbereich ist überwiegend auf die Erstkonsolidierung der HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG und der HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG zurückzuführen. Im Wesentlichen führten die außerordentlichen Aufwendungen aus dem BilMoG zu einem geringeren EBIT im Verkehrsbereich. Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft maßgeblich beeinflussen, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Risikobericht Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Management- und Kontrollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung des Risikomanagements innerhalb des HEAG-Konzerns trägt den gesetzlichen Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung. Es werden Risiken in Risikokategorien eingeteilt und mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen Berichterstattung, die quartalsweise dem Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für unerwartete Risiken eine Berichtspflicht. Nachtragsbericht Weitere besondere Ereignisse, die das im Konzernabschluss und Konzernlagebericht vermittelte Bild über die Finanz-,

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Im Energiebereich besteht ein wesentliches Risiko aus der Kraftwerksvermarktung, insbesondere aus einer langfristig abgeschlossenen Vereinbarung über eine virtuelle Kraftwerksscheibe. Weiterhin bestehen im Energiebereich erzeugungs-, bezugs- und absatzseitige Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftig zu erwartenden volatilen Preisentwicklung auf den Energiemärkten, der künftigen Auflagen und des Ausgangs der Debatte über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke sowie der Umsetzung der strategischen Ausrichtung als ökologisch nachhaltiger Energie- und Infrastrukturdienstleister. Personal Der HEAG-Konzern bietet vielen Menschen in Darmstadt und der Region einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz. Im Jahr 2010 zählen hierzu 3.311 Beschäftigte, davon befinden sich 154 in der Ausbildung. Die Erhöhung in 2010 ist überwiegend auf den Energiebereich, unter anderem auf den erstmaligen Einbezug der citiworks AG zurückzuführen. Corporate Governance-Kodex entwickelt, der auch für die Beteiligungen im HEAG-Konzern Gültigkeit haben soll. Die HEAG als strategische Holding hat den Kodex für das Jahr 2010 bereits eingeführt, die Beschlussfassung in den städtischen Gremien und die Umsetzung des Kodex in wesentlichen Beteiligungen sollen 2011 erfolgen. HEAG Südhessische Energie AG (HSE) Wie bereits in den Vorjahren wird die HSE auch im Jahr 2011 ihr Investitionsprogramm für erneuerbare Energien mit großem Engagement fortführen. Durch die im November 2010 beschlossene Begebung einer Anleihe wird der Finanzierungsrahmen weiter ausgestaltet. Durch den Aufbau eines konzernweiten Nachhaltigkeitsmanagements sowie eines entsprechenden Berichtswesens unter Maßgabe der GRI wird die HSE-Konzernstrategie, als ökologisch nachhaltiger Energie- und Infrastrukturdienstleister Vorreiter in der deutschen Energiewirtschaft zu sein, auch in den nächsten Jahren weiter verfolgt und in den einzelnen Gesellschaften des Konzerns umgesetzt. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung des Vertriebs an Privat- und Geschäftskunden werden sich die Vertriebsaktivitäten noch spezifischer an den Bedürfnissen der einzelnen Kundengruppen ausrichten. Über den Vertrieb von CO2neutralem Strom und Erdgas hinweg werden künftig nachhaltige Dienstleistungsangebote das Produktangebot für die Kunden noch stärker auszeichnen. Die Geschäftsentwicklung für die folgenden Jahre steht aktuell unter dem Vorbehalt der zum Zeitpunkt der Berichtslegung noch unklaren Situation bzgl. künftiger Auflagen und verbleibender Laufzeiten für Atomkraftwerke und daraus resultierender Auswirkungen auf unsere Rahmenbedingungen. Die von der HSE in den Vorjahren eingeleitete Vertriebs- und Erzeugungsstrategie basiert im Kern auf dem Aspekt der Nachhaltigkeit und steht damit einer Fortführung der bis heute oligopolistisch geprägten Erzeugungsstrukturen entgegen. Entsprechende Auswirkungen in einem auch ansonsten schwierigen Marktumfeld sind zu erwarten. Insgesamt erwartet die HSE für das Jahr 2011 und das folgende nach der Bereinigung von Sondereffekten ein stabiles Ergebnis. bauverein AG Die wesentlichen Beiträge zur Ertragslage werden auch in den kommenden Jahren das Kerngeschäftsfeld Wohnungs- Beschäftigte im HEAG-Konzern: 4.000 3.500 3.119 3.000 2.897 3.094 3.130 3.140 3.311 2.500 2.000 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden zahlreiche Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung, ein aktiver Gesundheitsschutz sowie die Möglichkeiten zur Kommunikation, zum Beispiel in Form von Mitarbeiterzeitungen und dem Zugang zum Intranet, geboten. Ausblick HEAG-Konzern Im Zuge des Beteiligungsmanagements für die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die HEAG in Abstimmung mit den Geschäftsleitungen wesentlicher Beteiligungen einen Darmstädter Beteiligungskodex im Sinne eines Public

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Konzernlagebericht vermietung und das Geschäftsfeld Mieterprivatisierung leisten. In beiden Geschäftsfeldern dürften die Entwicklungen außerhalb Darmstadts an Bedeutung zunehmen. Auch aus den Investitionen in Freiberg werden zukünftig steigende Erträge erwartet. Das zukunftsorientierte Unternehmenskonzept der bauverein AG schafft dabei mit Neubauten und Aufstockungen von Bestandsbauten einen Ausgleich zu den veräußerten Flächen. Die Planungen zur energetischen Modernisierung des Wohnungsbestands gehen davon aus, dass die Auflagen der ENEV 2009 zur Dämmung der obersten Geschossdecken bis zum Jahr 2018 erfüllt werden. Die integrierte Unternehmensplanung der bauverein AG geht für 2011 von einem Jahresüberschuss von rd. 12 Mio. EUR und für 2012 von einem Jahresüberschuss von 15 Mio. EUR aus. Preisanpassungen in laufenden Mietverhältnissen sowie moderate Preiserhöhungen bei Neuvermietung ermöglichen dabei eine deutliche Umsatzsteigerung. Durch den gezielten Mitteleinsatz für Instandhaltungen sollen nachhaltige Bestandsverbesserungen realisiert werden, die wiederum Modernisierungsmieterhöhungen ermöglichen. Die Planung geht derzeit davon aus, dass die Leasing-Konstruktion für die 6.661 angemieteten Wohnungen zum 1. April 2012 beendet wird und die Bestände zurückerworben werden. Darüber hinaus sind Zukäufe von kleineren Portfolios in Darmstadt in den nächsten 3 Jahren berücksichtigt. Nach dem schwächeren Jahr 2010 im Bauträgergeschäft rechnet die bauverein AG im Bereich des Geschäftsfelds Bauträger mit einem zunehmenden Anteil am Gesamtergebnis in 2011 und 2012. Hierfür kann auf eigene Grundstücksreserven zurückgegriffen werden, um einen preistreibenden Wettbewerb um Baugrundstücke zu vermeiden. HEAG mobilo GmbH Das Jahresergebnis 2010 war mit -34 Mio. EUR insbesondere durch einmalige Aufwendungen für die veränderte Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem BilMoG belastet. Durch die erwartete Umsatzsteigerung von rd. 4 % aufgrund der steigenden Betriebsleistung sowie weiterer Fahrgastzuwächse in den Jahren 2011 und 2012 und Kostensteigerungen bei den Materialkosten und Personalkosten von rd. 6 % in 2011 und rd. 2 % in 2012 erwarten wir für 2011 ein deutlich besseres Ergebnis und streben ein strukturbedingt negatives Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von -25 Mio. EUR an. Im Jahr 2012 erwarten wir eine Ergebnisverbesserung auf -24 Mio. EUR. Bericht nach § 312 Aktiengesetz Der Vorstand der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) erklärt: "Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung und wurde durch die im Bericht angegebenen, getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zu Grunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."

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Konzernbilanz der HEAG zum 31. Dezember 2010 Aktiva Anhang 2010 2009 TEUR ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Geschäfts- oder Firmenwert Geleistete Anzahlungen TEUR 14.537 4.286 877 19.700 2 1.004.083 428.574 97.816 102.072 1.632.545 3 1.296 268 54.410 109.727 67.219 25.966 28.322 287.208 1.939.453 11.560 5.406 - 16.966 Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 669.009 304.019 96.543 76.527 1.146.098 Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Beteiligungen Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Wertpapiere des Anlagevermögens Sonstige Ausleihungen 1.207 218 28.439 82.926 19.503 46.194 121.509 299.996 1.463.060

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Konzernbilanz Passiva Anhang 2010 2009 TEUR Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Kapital *) 10 48.533 329.445 152.056 530.034 8.326 96.021 TEUR 48.533 329.445 188.851 566.829 - 98.206 Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Empfangene Ertragszuschüsse Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte Rückstellungen und ähnliche Verpflichtungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen 11 12 13 14 203.441 56.423 261.368 521.232 171.918 116.581 221.829 510.328 *) Die Gliederung des Eigenkapitals wurde im Geschäftsjahr geändert.

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Konzernbilanz der HEAG zum 31. Dezember 2010 Aktiva Anhang 2010 2009 TEUR UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen Fertige Erzeugnisse und Waren Geleistete Anzahlungen Emissionsrechte 4 15.130 71.092 3.096 2.663 3.799 95.780 5 326.528 1.324 5.383 121.885 455.120 6 2.745 7 151.643 705.288 10.103 21.293 2.613 2.678.750 TEUR 13.665 64.856 4.505 1.927 2.785 87.738 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Vermögensgegenstände 175.266 1.112 64.759 106.362 347.499 Wertpapiere Sonstige Wertpapiere Flüssige Mittel 45.763 395.628 876.628 9.282 52.311 - 2.401.281 Rechnungsabgrenzungsposten Aktive latente Steuern Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

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Konzernbilanz Passiva 2010 TEUR Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Verbindlichkeiten (davon aus Steuern) (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 15 836.142 98.993 215.485 787 6.632 281.509 (62.727) (403) 1.439.548 TEUR 591.502 108.911 170.325 756 51.662 235.302 (37.020) (598) 1.158.458 Rechnungsabgrenzungsposten Passive latente Steuern 60.252 23.026 2.678.750 66.912 - 2.401.281

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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der HEAG vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 Anhang 2010 2009 Umsatzerlöse Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen b) für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen (davon aus verbundenen Unternehmen) Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (davon aus verbundenen Unternehmen) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (davon aus verbundenen Unternehmen) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Aufwendungen auf Verlustübernahme Zinsen und ähnliche Aufwendungen (davon an verbundene Unternehmen) TEUR 3.883.916 8.663 30.496 78.704 3.154.606 296.174 TEUR 17.987 22.880 55.562 850.013 307.801 162.980 53.799 (25.470) 74.184 172.322 2.685 (92) 4.731 7.816 (2) 7.802 (6) 262 98 26.761 (3) 23.827 - - - 30.843 3.145 10.151 20 - 30 19 168.773 41.716 (10.858) 20 21 75.827 204.885 3.316 (83) 5.516 2.983 (7) 11.972 (86) 2.796 126 68.639 (2) 12.024 507 46.994 - 46.487 - 304 3.234 20.899 20 - 16.514 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Außerordentliches Ergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Erträge aus Verlustübernahme Aufwendungen aus Gewinnabführung Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) Die Überleitung auf den Bilanzgewinn entfällt im Zusammenhang mit der geänderten Eigenkapitalgliederung.

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Konzern-Gewinn43 und Verlustrechnung / Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Kapitalflussrechnung der HEAG 2010 2009 Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen Veränderung der Rückstellungen Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge *) Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens Einzahlungen aus Dividenden von Unternehmen, die nach der Equity-Bewertung bilanziert werden *) Veränderung der Vorräte Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Veränderung anderer Aktiva Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Veränderung anderer Passiva Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und des immateriellen Anlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und das immaterielle Anlagevermögen Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen *) Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen Cashflow aus der Investitionstätigkeit Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten Verlustübernahme Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR - 37.413 77.847 7.057 - 16.981 - 5.871 2.344 - 7.002 - 27.541 94.626 - 18.308 - 92.064 - 23.306 TEUR - 10.181 74.404 - 17.755 - 14.766 - 7.178 1.606 - 24.527 28.664 - 59.713 44.340 57.748 72.642 13.722 - 228.238 9.368 - 119.593 - 11.178 - 335.919 - 62.781 12.225 - 146.995 30.064 - 69.287 - - 173.993 - 33.006 115.478 - 49.860 20.899 23.736 - 335.489 51.208 - 231 441.880 157.368 342.674 - 60.163 10.151 259.656 158.305 - 556 69 284.062 441.880 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds am 1. Januar Finanzmittelfonds am 31. Dezember *) Die Darstellung der Werte im Zusammenhang mit der Equity-Bewertung wurde geändert. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst.

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Konzerneigenkapitalspiegel der HEAG HEAG Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Ausgleichsposten Andere aus der Fremdwähneutrale rungsumrechnung Transaktionen Stand am 01.01.2009 Gezahlte Dividenden Änderungen des Konsolidierungskreises Übrige Veränderungen Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag Übriges Konzernergebnis Konzerngesamtergebnis Stand am 31.12.2009 Gezahlte Dividenden Änderungen des Konsolidierungskreises Veränderungen durch BilMoG Übrige Veränderungen Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag Übriges Konzernergebnis Konzerngesamtergebnis Stand am 31.12.2010 TEUR 48.533 - - - TEUR 329.445 - - - TEUR 68.061 - 12.839 - 24 TEUR - 60 - - - TEUR 3.671 - 95 - 647 - - - 48.533 - - - - - - - 329.445 - - - - - 2.094 - - 2.094 53.152 - 7.085 - - 8.919 - 162 - 4 4 - 56 - - - - - - 3.119 - - - 19.980 - - - 48.533 - - - 329.445 - 17.900 - - 17.900 19.086 - 83 83 27 - - - - 16.861

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Konzerneigenkapitalspiegel 45 Minderheitsgesellschafter Eigenkapital gemäß Konzernbilanz Minderheitenkapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Ausgleichsposten Andere aus der Fremdwähneutrale rungsumrechnung Transaktionen Eigenkapital Konzerneigenkapital TEUR 449.650 - 12.839 95 - 623 TEUR 166.616 - 20.167 100 643 TEUR - 47 - TEUR - 15.345 - - 1.152 - 84 TEUR 151.224 - 20.167 - 1.052 559 TEUR 600.874 - 33.006 - 957 - 64 - 2.094 4 - 2.090 434.193 - 7.085 - - 8.919 - 20.142 2.018 - 2.018 149.210 - 18.562 42.715 - 16 3.620 - 8 8 - 39 - - - - 46 - 46 - 16.535 - 5.739 - - 17.841 2.064 8 2.072 132.636 - 18.562 48.454 - 16 - 14.221 - 30 12 - 18 566.829 - 25.647 48.454 - 8.935 - 34.363 - 17.900 83 - 17.817 1.386 - 1.386 - 127 127 - - - 1.386 127 1.513 - 16.514 210 - 16.304 380.230 178.353 - 28.637 149.804 530.034

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Konzernanhang der HEAG Vorbemerkungen Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai 2009 und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung des BilMoG erfolgte gemäß dem Wahlrecht des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) nicht. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Konsolidierungskreis Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sowie nach der Equity-Bewertung bilanzierten Unternehmen sind der Übersicht zum Anteilsbesitz zu entnehmen. Im Geschäftsjahr wurden die Anteile an der bisher nach der Equity-Bewertung bilanzierten citiworks AG von 39 % auf 100 % aufgestockt. Durch die erstmalige Vollkonsolidierung der citiworks AG ist ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich. Wesentliche Auswirkungen sind in einer Erhöhung der Umsatzerlöse um 2.447.023 TEUR, des Materialaufwands um 2.493.910 TEUR, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 112.256 TEUR und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 69.044 TEUR zu sehen. Weiterhin wurden im Jahr 2010 sämtliche durch Minderheitsgesellschafter gehaltene Anteile an der ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG durch die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) erworben. Zum 1. Januar 2010 wurden die Zweckgesellschaften HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG, HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG und HSE Unterstützungskasse e. V. durch Änderungen im Rahmen des BilMoG gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB erstmals vollkonsolidiert. Die Piecki Sp. z o.o. sowie die ERA Carbon Offsets Ltd. wurden im Berichtsjahr erstmalig nach der Equity-Bewertung bilanziert. Die BVD Immobilien Marketing GmbH schied im Geschäftsjahr durch Verschmelzung auf die bauverein AG aus dem Konsolidierungskreis aus. Einige Gesellschaften mit geringem Geschäftsvolumen wurden nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des HEAG-Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind. Konsolidierungsgrundsätze Grundlage für die Konsolidierung sind die Jahresabschlüsse bzw. Teilkonzernabschlüsse der Tochterunternehmen. Wesentliche Bewertungsunterschiede werden im Rahmen der Konsolidierung vereinheitlicht. Die Bewertungsmethoden in den Jahresabschlüssen der assoziierten Unternehmen werden beibehalten. Bei den Tochterunternehmen, die im Rahmen der EquityBewertung einbezogen werden, wird der letzte vorliegende Jahresabschluss bzw. Teilkonzernabschluss oder eine Prognoserechnung zugrunde gelegt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode. Sich hieraus ergebende Unterschiedsbeträge wurden auf der Grundlage der Wert-

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Konzernanhang ansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss oder zum Erwerbszeitpunkt ermittelt. Ab dem 1. Januar 2010 wird die Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, angewendet. Die Equity-Bewertung erfolgt nach der Buchwertmethode. Aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung von Tochterunternehmen werden den betreffenden Vermögensgegenständen insoweit zugeordnet, als deren Zeitwerte von den Buchwerten abweichen. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und über die Nutzungsdauer von 4 bis 15 Jahren abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Nutzungsdauer wird die Branche des erworbenen Tochterunternehmens berücksichtigt. Der durch den Erwerb weiterer Anteile an der bereits in Vorjahren vollkonsolidierten ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG entstandene aktive Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet. Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen EquityBewertung im Geschäftsjahr sowie aus der Änderung einer Equity-Bewertung, im Zusammenhang mit einer Zuschreibung auf den Beteiligungsbuchwert, wurden mit 3.534 TEUR als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden im Geschäftsjahr in den Sonderposten aus der Kapitalkonsolidierung eingestellt. Passive Unterschiedsbeträge, die darauf zurückzuführen sind, dass nach dem Erwerb der Beteiligung, aber vor dem Stichtag der Erstkonsolidierung, Gewinne des Unternehmens thesauriert worden sind, werden erfolgsneutral in das Eigenkapital eingestellt. Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet. Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge und Zinserträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen werden eliminiert. Aufwendungen und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen zwischen einbezogenen Gesellschaften werden ebenfalls gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen werden eliminiert, soweit diese nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Bei erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen werden, soweit sie wesentlich sind, auch die Anteile anderer Gesellschafter berücksichtigt. Die Tochtergesellschaften mit Sitz in Ländern der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion erstellen ihre Jahresabschlüsse in EUR. Bei den in Fremdwährung aufgestellten Jahresabschlüssen von Gesellschaften, deren Länder nicht dem Vertrag über die europäische Wirtschafts- und Währungsunion beigetreten sind, werden die Vermögensgegenstände und Schulden zum Devisenkurs am Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs im Geschäftsjahr in EUR umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz 1 Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Unter dem Geschäfts- oder Firmenwert werden Beträge aus den Einzelabschlüssen und aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. 2 Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich erhaltener Kapitalzuschüsse, bei Gebäuden und beweglichen Anlagegegenständen abzüglich überwiegend linearer Abschreibungen über die planmäßige Nutzungsdauer, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten. 3 Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Ausleihungen sind grundsätzlich mit dem Nennwert oder dem niedrigeren Barwert ausgewiesen. Die in den vorliegenden Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen HEAG mobilo GmbH (Darmstadt) und HEAG mobiServ GmbH (Darmstadt) sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB, die Unternehmen HEAG mobiTram GmbH & Co. KG (Darmstadt) und HEAG mobiBus GmbH & Co. KG (Darmstadt), gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften offenzulegen. Ein Teil der im Vorjahr ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens wurde im Geschäftsjahr gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet.

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Konzernanlagenspiegel der HEAG Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand Konsolidie- Währungs- Zugänge Umbu- Abgänge 01.01.2010 rungskreis- differenzen chungen änderungen Stand 31.12.2010 TEUR Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Geschäfts- oder Firmenwert Geleistete Anzahlungen TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR 54.181 18.250 - 72.431 3.543 - 1.087 4.630 24 - - 24 8.084 405 750 9.239 960 - - 960 - 712 - - 712 66.080 18.655 877 85.612 Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.182.731 1.662.778 224.412 76.549 3.146.470 378.567 35 864 - 379.466 607 3.643 - 1 107.422 231 19.157 14.923 49.614 - 4.336 6.708 3.059 4.888 2.128 16.783 1.573.763 1.816.789 235.440 102.094 3.728.086 99 89.182 - 61.608 936 219.404 - 1.407 Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 4.661 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 290 Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 28.439 Beteiligungen 99.344 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25.624 Wertpapiere des Anlagevermögens 46.399 Sonstige Ausleihungen 121.657 326.414 Summe Anlagevermögen 3.545.315 - - - 7.147 156 - - - 105.712 - 112.703 271.393 - - - - 89 - 50 - 25.917 10.192 36.987 - 10.192 - - 2.725 149 7.044 - 2.193 12.111 29.606 4.750 340 54.676 126.146 72.984 26.079 31.173 316.148 4.129.846 - 54.404 - - 5.241 - 25.561 - 17.421 - - 140.109 - 25.561 960 368.752 - 26.968 Die Umbuchungen von Anschaffungs- und Herstellungskosten bei den Wertpapieren des Anlagevermögens erfolgen im Zusammenhang mit der g g g den g g g g Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

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Konzernanlagenspiegel Abschreibungen Stand 01.01.2010 Konsolidierungskreisänderungen Währungsdifferenzen Abschreibungen des Berichtsjahres ZuschreiUmbu- Abgänge Stand bungen chungen 31.12.2010 Buchwerte Stand Stand 31.12.2009 31.12.2010 TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR 42.621 12.844 - 55.465 2.559 - - 2.559 23 - - 23 7.022 1.525 - 8.547 - - - - - - - - 682 - - 682 51.543 14.369 - 65.912 11.560 5.406 - 16.966 14.537 4.286 877 19.700 513.722 1.358.759 127.869 22 2.000.372 36.392 25 796 - 37.213 313 - 183 - 496 23.153 30.715 13.310 102 67.280 492 - - - 492 - 367 - 787 787 - - 367 3.041 497 5.321 102 8.961 569.680 1.388.215 137.624 22 2.095.541 669.009 304.019 96.543 76.527 1.146.098 1.004.083 428.574 97.816 102.072 1.632.545 3.454 72 - 16.418 6.121 205 148 26.418 2.082.255 - - - 29 - - - 29 39.801 - - - - - - - - 519 - - 266 - - 66 2.721 3.053 78.880 - - - 28 356 158 - 542 1.034 - - - - - - - - - 367 - - - - 3.454 72 266 16.419 1.207 218 28.439 82.926 1.296 268 54.410 109.727 - 5.765 - 113 18 2.851 18 28.940 9.661 2.190.393 19.503 67.219 46.194 25.966 121.509 28.322 299.996 287.208 1.463.060 1.939.453

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Anteilsbesitz der HEAG Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Jahr Konzernverhältnis % Anteilsbesitz der HEAG: bauverein AG HEAG mobilo GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH City Bau GmbH & Co. Anlagen KG i. L. City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i. L. Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt 79,4 74,0 53,0 100,0 33,3 33,3 TEUR 274.197 32.989 317.159 2.240 - - TEUR 8.775 0 24.139 24 - - 2010 2010 2010 2010 - - V V V V N N Anteilsbesitz der HEAG Südhessische Energie AG (HSE): Bioenergie Aschaffenburg GmbH Aschaffenburg citiworks AG ²) München COUNT+CARE GmbH Mainz EAG Entsorgungs-AG Darmstadt e-ben GmbH & Co. KG Bensheim e-ben Verwaltungs-GmbH Bensheim ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG 2) Darmstadt ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH Darmstadt ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG Darmstadt ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH Darmstadt ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG Darmstadt ENTEGA Vertrieb Verwaltungs-GmbH Darmstadt Forest Carbon Group AG Frankfurt a. M. Global Tech I Wind GmbH Wolfschlugen HEAG MediaNet GmbH Darmstadt Hessenwasser GmbH & Co. KG Groß-Gerau Hessenwasser Verwaltungs-GmbH Groß-Gerau HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG Darmstadt HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH Darmstadt HSE AVG Beteiligungs-GmbH Darmstadt HSE Netz AG Darmstadt HSE Regenerativ GmbH Darmstadt HSE Technik GmbH & Co. KG Darmstadt HSE Technik Verwaltungs-GmbH Darmstadt HSE Wasserversorgung Biblis GmbH Biblis HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH Darmstadt HSE Wohnpark GmbH & Co. KG Darmstadt 25,1 100,0 74,9 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 50,1 24,9 100,0 27,3 27,3 100,0 100,0 50,0 100,0 100,0 100,0 100,0 74,9 100,0 100,0 3.406 17.988 5.898 4.891 4.679 65 982 27 1.814 27 8.946 59 126 83.810 14.142 42.196 52 - 4.172 27 15.208 381.787 10.055 53.062 109 1.006 29 - 9.240 - 126 - 554 826 2.051 102 5 - 18 2 44 2 1.651 4 71 - 11.385 3.325 3.370 3 550 2 0 32.657 61 13.409 9 67 4 115 2009 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2009 2009 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 E V V V V N V N V N V N V N V E N V N V V V V N V V V

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Anteilsbesitz der HEAG Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Jahr Konzernverhältnis HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH Industriekraftwerk Breuberg GmbH Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH Stadtwerke Freiberg AG Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH Wärmeversorgung Bergstraße GmbH Darmstadt Höchst Darmstadt Darmstadt Freiberg Frankfurt a. M. Bensheim % 100,0 74,0 100,0 100,0 49,0 25,1 33,3 TEUR 35 3.160 421 29.118 17.320 2.937 395 TEUR 1.403 5 - 384 3.263 - 488 26 2010 2010 2010 2010 2009 2009 2009 N V N V E E N Anteilsbesitz der EAG Entsorgungs-AG: ENVIRO Mondial GmbH Roßdorf MW-Mayer GmbH Darmstadt Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH Erbach Anteilsbesitz der ENVIRO Mondial GmbH: EnviroChemie GmbH Enviro Consulting & Automatisierung GmbH 75,0 95,0 29,0 10.770 518 26 2.265 - 47 14 2010 2010 2009 V V N Roßdorf Roßdorf 100,0 100,0 8.726 24 3.251 -2 2010 2010 Anteilsbesitz der EnviroChemie GmbH: EnviroFALK AG 1) Eschenbach/Schweiz EnviroChemie B.V. Haarlem/Niederlande EnviroChemie Abwasserreinigung Gesellschaft m.b.H. Wien/Österreich EnviroChemia Polska Sp. z o.o. Warschau/Polen OOO EnviroChemie GmbH Jekaterinenburg/Russland EnviroChemie Romania S.R.L. Bukarest/Rumänien EnviroChemie Bulgaria EOOD Sofia/Bulgarien EnviroDTS GmbH Friedberg EnviroFALK GmbH Westerburg Anteilsbesitz der EnviroFALK AG: AWATEC AG 93,6 100,0 100,0 98,0 97,6 75,0 100,0 100,0 100,0 2.289 193 61 312 1.816 125 155 789 1.121 616 31 -7 155 499 62 1 873 321 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 V V V V V V V V V Freienbach/Schweiz 100,0 2010 1) Mehrfachnennung 2) Erstkonsolidierung 2010 Vollkonsolidierung = V Konsolidierung "at equity" = E Kein Einbezug in den Konzernabschluss = N

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Anteilsbesitz der HEAG Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Jahr Konzernverhältnis % Anteilsbesitz der EnviroFALK GmbH: Concha Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Mainz EnviroFALK AG 1) Eschenbach/Schweiz Anteilsbesitz der MW-Mayer GmbH: ORGABO-GmbH TEUR TEUR 94,0 6,4 0 2.289 - 24 616 2010 2010 Darmstadt 100,0 2009 Anteilsbesitz der Forest Carbon Group AG: 2) ) ERA Carbon Offsets Ltd. Vancouver/Kanada Anteilsbesitz der HEAG MediaNet GmbH: HEAG MediaLine GmbH & Co. KG HML HEAG MediaLine GmbH ODENWALD-INTRANET Odinet GmbH Anteilsbesitz der HSE Netz AG: Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 30,0 1.692 - 1.078 2009 Darmstadt Darmstadt Erbach 100,0 100,0 26,0 69 33 92 -3 1 2 2010 2010 2009 N N N Darmstadt Darmstadt 100,0 100,0 10.962 27 765 2 2010 2010 Anteilsbesitz der HSE Regenerativ GmbH: HSE Windpark Schlüchtern GmbH Darmstadt HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG Lauingen HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH Darmstadt HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG Darmstadt HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH Darmstadt HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG Groß-Umstadt HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH Darmstadt HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 2) Darmstadt HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH Darmstadt 2) Future Energy Pissos No. 5 SARL Leon/Frankreich 2) ) HSE Energie France SAS Strasbourg/Frankreich 2) ) Piecki Sp. z o.o. Warschau/Polen Windpark Esperstedt-Obhausen (WEO) GmbH & Co. KG Nürnberg 1) Mehrfachnennung 2) Erstkonsolidierung 2010 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 49,0 33,3 3.670 3.990 25 1.405 25 - 156 27 12.851 25 - 17 - 32 49.643 6 - 235 274 2 85 2 - 148 2 121 0 - 18 - 40 428 - 21 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 V V N V N V N V N V V E N Vollkonsolidierung = V Konsolidierung "at equity" = E Kein Einbezug in den Konzernabschluss = N

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Anteilsbesitz der HEAG Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Jahr Konzernverhältnis % Anteilsbesitz der HSE Energie France SAS: Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 2) Rennes/Frankreich Parc éolien Les Douves 2) des Epinettes SAS Rennes/Frankreich 2) ) Parc éolien Baudignécourt SAS Rennes/Frankreich Anteilsbesitz der NATURpur Institut für Klimaund Umweltschutz gemeinnützige GmbH: HSE NATURpur Energie AG Darmstadt Anteilsbesitz der bauverein AG: bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH BVD Freiberg GmbH BVD Gewerbe GmbH 1) BVD Heimbau GmbH & Co. KG BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG BVD Vermögensverwaltung GmbH BVD Verwaltungs-GmbH GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft Erbach mbH Immo Select GmbH Sophia Hessen GmbH Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH Anteilsbesitz der BVD Gewerbe GmbH: Eissporthalle Darmstadt GmbH i. L. HEAG Wohnbau GmbH Anteilsbesitz der HEAG Wohnbau GmbH: Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbH Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbH & Co. Bauträger KG BVD Gewerbe GmbH 1) Anteilsbesitz der HEAG mobilo GmbH: HEAG mobiBus GmbH & Co. KG HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH HEAG mobiServ GmbH HEAG mobiTram GmbH & Co. KG HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS) TEUR TEUR 100,0 100,0 100,0 - 23 - 64 9 - 25 - 92 - 28 2010 2010 2010 V V V 100,0 3.225 2010 Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Freiberg 100,0 50,0 95,0 100,0 50,0 50,0 94,8 100,0 100,0 94,8 51,2 74,9 49,0 - 29 7.313 1.892 36 2.360 2.637 29 28 2.745 - 149 25 60.441 - 3 1.107 368 -5 501 - 351 0 1 207 72 0 554 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 2010 N N V V N E V N N V N N E Darmstadt Darmstadt 50,0 95,0 - 217 10.892 - 82 0 2009 2010 Darmstadt Darmstadt Darmstadt 49,0 49,0 5,0 37 136 7.313 1 33 1.107 2009 2009 2010 N N V Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt 99,0 98,8 100,0 100,0 100,0 100,0 3.863 35 553 50 33 293 307 1 0 25 1 - 217 2010 2010 2010 2010 2010 2010 V N V V N V

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Zweckgesellschaften Folgende Zweckgesellschaften wurden im Jahr 2010 durch BilMoG erstmalig einbezogen: Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Jahr Konzernverhältnis % Zweckgesellschaften der bauverein AG: 2) ) HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG 2) HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG Düsseldorf Düsseldorf 0,0 0,0 TEUR 8.485 28.948 TEUR 1.122 3.312 2010 2010 V V Zweckgesellschaften der HEAG Südhessische Energie AG (HSE): 2) ) HSE Unterstützungskasse e. V. Darmstadt 0,0 15.062 - 5.532 2010 1) Mehrfachnennung 2) Erstkonsolidierung 2010 Vollkonsolidierung = V Konsolidierung "at equity" = E Kein Einbezug in den Konzernabschluss = N 4 Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Nicht mehr oder nur bedingt brauchbares Material wird abgewertet. Für Substratbestände werden Festwerte gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die unfertigen Leistungen beinhalten Einzelkosten und anteilige Gemeinkosten. Die bilanzierten, unentgeltlich zugewiesenen und angeschafften Emissionsrechte werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. 5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen.

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Zweckgesellschaften Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2010 Restlaufzeit Gesamt > 1 Jahr 2009 Restlaufzeit Gesamt > 1 Jahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Vermögensgegenstände TEUR 326.528 1.324 5.383 121.885 455.120 TEUR 442 - - 7.366 7.808 TEUR 175.266 1.112 64.759 106.362 347.499 TEUR 1.147 - - 8.701 9.848 6 Wertpapiere Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag aktiviert. 7 Flüssige Mittel Der Ausweis umfasst Schecks, Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten. 8 Aktive latente Steuern Latente Steuern werden ab 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen in den Bilanzpositionen Anlagevermögen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und Rückstellungen ermittelt. Darüber hinaus werden steuerliche Verlustvorträge, die innerhalb der nächsten 5 Jahre genutzt werden können, berücksichtigt. Die Berechnung der latenten Steuern auf Basis der unternehmensindividuellen Steuersätze führte zu einem Aktivüberhang von 168.785 TEUR. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultieren aktive latente Steuern gemäß § 306 HGB von 21.293 TEUR im Wesentlichen im Zusammenhang mit einer steuerneutralen konzerninternen Ausgliederung. 9 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Diese Position betrifft einen Aktivsaldo aus der Verrechnung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB von 2.613 TEUR. Die Angaben zur Verrechnung erfolgen unter der Position Rückstellungen. 10 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 947.504 Stückaktien, davon sind 47.504 auf den Namen lautende Vorzugsaktien. 11 Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beinhaltet einen passiven Unterschiedsbetrag aus einer Erstkonsolidierung im Geschäftsjahr gemäß § 301 Abs. 3 HGB. 12 Empfangene Ertragszuschüsse Die bis einschließlich 2002 empfangenen Ertragszuschüsse mit Wert zum Stichtag von 40.062 TEUR werden im Zugangs-

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jahr mit 2,5 %, in den Folgejahren mit 5 % der Ursprungsbeträge zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die seit dem Jahr 2003 empfangenen Ertragszuschüsse mit Wert zum Stichtag von 55.959 TEUR werden analog der Nutzungsdauer und der Abschreibungen für die den Zuschüssen zuordnenbaren Anlagegüter aufgelöst. 13 Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte Der Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte stellt den Gegenposten zu den unter den Vorräten bilanzierten unentgeltlich zugeteilten nicht verbrauchten Emissionsrechten dar. 14 Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach der "Projected Unit Credit Method (PUCM)" auf der Basis der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der verwendete Rechnungszins betrug rd. 5,1 %. Die erwarteten Gehaltssteigerungen wurden mit rd. 2,4 % berücksichtigt. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Das Wahlrecht des Artikels 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wurde nicht ausgeübt. Im Geschäftsja-18hr 2010 wurde die vollständige Zuführung vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt. Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen ausreichende Beträge für Altersteilzeit- und weitere personalbezogene Verpflichtungen, ausstehende Rechnungen, regulierende Eingriffe, Instandhaltungen, Vertragsabgaben und Prozessrisiken erfasst. In Vorjahren gebildete Aufwandsrückstellungen für Instandhaltungen wurden teilweise gemäß Artikel 67 Abs. 3 EGHGB beibehalten und werden in zukünftigen Geschäftsjahren bestimmungsgemäß verbraucht oder aufgelöst. Im Rahmen der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Vermögensgegenstände mit einem Zeitwert von 102.266 TEUR (Anschaffungskosten 100.663 TEUR) mit Pensionsverpflichtungen von 107.521 TEUR sowie Erträge von 1.138 TEUR mit entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Die HEAG Pensionszuschusskasse VVaG (HEAG PZK) ist für die ergänzende Altersversorgung der Mitarbeiter im HEAGKonzern zuständig. Sie hat den Zweck, ihren Mitgliedern Renten nach den Bestimmungen ihrer Satzung zu gewähren. Die Finanzierung erfolgt über Beiträge der Mitglieder und der Konzernunternehmen. Zum 31. Dezember 2010 betragen die Verpflichtungen der HEAG PZK insgesamt 207.126 TEUR, das Deckungsvermögen 212.698 TEUR und der Jahresüberschuss 326 TEUR.

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Konzernanhang 15 Verbindlichkeiten Gesamt 2010 Restlaufzeit < 1 Jahr > 5 Jahre Gesamt 2009 Restlaufzeit < 1 Jahr > 5 Jahre TEUR Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Verbindlichkeiten 836.142 98.993 215.485 787 TEUR 31.573 98.993 215.483 781 TEUR 576.160 - - - TEUR 591.502 108.911 170.325 756 TEUR 30.813 108.911 170.325 756 TEUR 370.553 - - - 6.632 281.509 1.439.548 2.272 112.435 461.537 - 118.238 694.398 51.662 235.302 1.158.458 46.195 70.014 427.014 - 121.038 491.591 Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten ein Darlehen der HEAG mobilo mit variablen Zinssätzen. Hieraus entstehende Zinsrisiken sind durch ein deckungsgleiches Zinssicherungsgeschäft abgesichert. Der Marktwert des Zinssicherungsgeschäfts beträgt minus 1.303 TEUR. Die Kündigungsmöglichkeit des Zinsgeschäfts wird nach der Black-Scholes-, der Swap nach der Barwertmethode bewertet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen überwiegend Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 588.870 TEUR durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 53.762 TEUR durch Grundpfandrechte gesichert. 16 Passive latente Steuern Aus der Aufdeckung von stillen Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung und der Stornierung von konzerninternen Rückstellungen resultieren passive latente Steuern gemäß § 306 HGB von 23.026 TEUR.

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Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 17 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse im HEAG-Konzern setzen sich wie folgt zusammen: 20 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen enthalten 118 TEUR außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB. 21 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen mit 926 TEUR enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen 217 TEUR. Die Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats der HEAG einschließlich deren Vergütungen für die Tätigkeit in anderen Aufsichtsräten des HEAG-Konzerns betrugen 142 TEUR. 2010 2009 TEUR TEUR Energie: - Handel *) 3.403.919 1.118.849 - Netznutzung 94.728 66.002 - Betriebsführung 40.262 43.014 - Telekommunikation und - Informationsverarbeitung 35.488 34.782 - Umwelttechnik und tech- nische Dienstleistungen 118.143 94.069 Immobilien 120.319 122.971 Verkehr 36.792 35.164 Sonstige 34.265 37.733 3.883.916 1.552.584 22 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Zinsertrag aus der Bewertung von Pensions- und längerfristigen sonstigen Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB beträgt 4.086 TEUR. 23 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand aus der Bewertung von Pensions- und längerfristigen sonstigen Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB beträgt 20.846 TEUR. 24 Außerordentliches Ergebnis Die außerordentlichen Aufwendungen und Erträge betreffen die Neubewertung von Rückstellungen sowie die Zeitwertermittlung in Zusammenhang mit der Erstanwendung des BilMoG. 25 Erträge aus Verlustübernahme Die Erträge aus Verlustübernahme betreffen die von konzernfremden Gesellschaftern aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen übernommenen Verluste konsolidierter Unternehmen. *) Die Steigerung ist vorrangig auf die erstmalige Vollkonsolidierung der citiworks AG zurückzuführen. 18 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen mit 36.187 TEUR, aus Anlageabgängen mit 7.685 TEUR sowie sonstige periodenfremde Erträge von 1.476 TEUR. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 352 TEUR. 19 Personalaufwand Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt 3.157 (ohne Auszubildende). Hiervon sind 2.120 Angestellte und 1.037 gewerbliche Arbeitnehmer. An die früheren Mitglieder des Vorstands der HEAG und ihre Hinterbliebenen wurden 588 TEUR gezahlt. Die für diesen Personenkreis gebildete Pensionsrückstellung beträgt 7.981 TEUR, diese wurde, mit zur Absicherung dieser Verpflichtungen erworbenen Wertpapieren, verrechnet. Die Bezüge des Vorstands betrugen im Berichtsjahr, wie im Einzelabschluss ausgewiesen, 494 TEUR, davon entfielen je 247 TEUR auf Herrn Dr. Ahrend u d Herrn D . Hoschek. U au e D . e d und e Dr. osc e .

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Konzernanhang Haftungsverhältnisse sowie nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen Im HEAG-Konzern bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften im Energiebereich von 84.189 TEUR. Das Risiko der Inanspruchnahme für die gegebenen Bürgschaften wird aufgrund der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung als gering eingeschätzt. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von 54.651 TEUR, aus einem Bestellobligo von 49.796 TEUR sowie aus sonstigen Verpflichtungen von 32.927 TEUR. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus nicht in Anspruch genommenen Kontokorrentlinien mit 1.810 TEUR, davon 40 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Abschlussprüferhonorare Die folgende Tabelle enthält das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers, der Deloitte & Touche GmbH, sowie das Gesamthonorar von Abschlussprüfern vollkonsolidierter Gesellschaften, die von der Befreiungsvorschrift des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht haben. 2010 Andere Konzernabschluss- Abschlussprüfer prüfer Gesamt TEUR Abschlussprüfungsleistungen andere Bestätigungsleistungen Steuerberatungsleistungen sonstige Leistungen 177 4 54 67 302 TEUR 183 - 3 - 186 TEUR 360 4 57 67 488 Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Stichtag bewertet. Sind die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt, werden Grund- und Sicherungsgeschäft zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Zur Absicherung eines kohleindizierten Stromliefervertrags wurden im Berichtsjahr derivative Finanzinstrumente für das Jahr 2011 in Form von Warentermingeschäften abgeschlossen. Die aus der Stromvermarktung resultierenden Kohlepositionen von 5.477 TEUR (Marktwert: -1.666 TEUR) wurden durch fristen- und mengenkongruente Kohlepreissicherungsgeschäfte über 7.067 TEUR (Marktwert: 65 TEUR) abgesichert. Zur Absicherung von Gasbeschaffungskosten wurden im Berichtsjahr derivative Finanzinstrumente für das Jahr 2011 in Form von Warentermingeschäften abgeschlossen. Aus den Gasbeschaffungsverträgen resultierende Ölpositionen von 58.432 TEUR (Marktwert: -515 TEUR) wurden durch fristen- und mengenkongruente Ölpreissicherungsgeschäfte über 58.658 TEUR (Marktwert: 517 TEUR) abgesichert.

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Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds von 157.368 TEUR umfasst die flüssigen Mittel mit 151.643 TEUR, die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens mit 2.745 TEUR und Geldanlagen, die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden, mit 2.980 TEUR. Der Kaufpreis der im Geschäftsjahr 2010 erworbenen übrigen Anteile an den Gesellschaften ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG, die bereits in Vorjahren vollkonsolidiert wurde, und citiworks AG, die bis zum 31. Dezember 2009 im Rahmen der Equity-Bewertung einbezogen wurde, betrug 48.311 TEUR. Weiterhin wurden die Gesellschaften HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG, Future Energy Pissos No. 5 SARL, HSE Energie France SAS, Parc éolien La Lande de Carmoise SAS, Parc éolien Les Douves des Epinettes SAS und Parc éolien Baudignécourt SAS für einen Kaufpreis von insgesamt 13.489 TEUR erworben. Er enthält aktive Unterschiedsbeträge von 361 TEUR, die ab 2011 über eine Laufzeit von 5 Jahren planmäßig linear abgeschrieben werden. Mit dem Erwerb der erstmalig vollkonsolidierten Gesellschaften und dem Einbezug der Zweckgesellschaften HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG, HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG und HSE Unterstützungskasse e. V. wurden Anlagevermögen von 429.725 TEUR, sonstiges Umlaufvermögen von 259.825 TEUR, aktive Rechnungsabgrenzungsposten von 1.271 TEUR, Eigenkapital von 86.752 TEUR, Rückstellungen von 113.747 TEUR, Verbindlichkeiten von 619.044 TEUR und passive Rechnungsabgrenzungsposten von 110 TEUR einbezogen. In Zusammenhang mit dem Einbezug der HSE Unterstützungskasse e. V. wurden Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, mit dem Erfüllungsbetrag der dazugehörigen Schulden von 76.705 TEUR verrechnet. Bei den Gesellschaften HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG, Future Energy Pissos No. 5 SARL, HSE Energie France SAS, Parc éolien La Lande de Carmoise SAS, Parc éolien Les Douves des Epinettes SAS und Parc éolien Baudignécourt SAS handelt es sich überwiegend um Projektgesellschaften im Bereich der regenerativen Energien. Darmstadt, 25. Mai 2011 HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Der Vorstand Dr. Klaus-Michael Ahrend Dr. Markus Hoschek

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Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk "Wir haben den von der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Frankfurt, den 30. Juni 2011 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Leuschner Wirtschaftsprüfer Krämer Wirtschaftsprüfer

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Geänderter* Lagebericht der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach dem Krisenjahr 2009 konnte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2010 wieder erholen und nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Vergleich zu 2009 um 4,8 % wachsen. Auch in Deutschland verbesserte sich die Situation im Vergleich zu 2009. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2010 um rd. 3,6 % über dem des Vorjahres. Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wurde durch den wirtschaftlichen Aufschwung begünstigt. Im Vergleich zu 2009 stieg die Zahl der erwerbstätigen Personen um 0,5 % auf 40,37 Mio. Der Anteil der Erwerbslosen sank von 7,4 % im Jahr 2009 auf 6,8 % im Jahr 2010. Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) hat die Aufgaben einer kommunalen Managementholding inne. Weiterhin nimmt sie das Beteiligungsmanagement für die Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr. Durch hohes Engagement und Orientierung am Kunden leistet die HEAG einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Das Wirtschaftswachstum des Jahres 2010 hatte auf die HEAG und ihre operativ tätigen Konzernunternehmen keinen direkten Einfluss. Organisationsstruktur des Beteiligungsmanagements der Wissenschaftsstadt Darmstadt Zum 31. Dezember 2010 hält die Wissenschaftsstadt Darmstadt, bereinigt um Mehrfachbeteiligungen, sowohl unmittelbar als auch mittelbar 161 Beteiligungen1). Die HEAG hält, ebenfalls um Mehrfachbeteiligungen bereinigt, Beteiligungen an 117 Unternehmen. Wissenschaftsstadt Darmstadt HEAG HEAG Südhessische Energie AG bauverein AG HEAG mobilo GmbH » 92 Beteiligungen » 23 Beteiligungen » 6 Beteiligungen Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 21 Kapital- u. Personengesellschaften2) » 6 Beteiligungen 6 Eigenbetriebe 3 Zweckverbände 1 Sparkasse Darmstadt 3) » 5 Beteiligungen » 3 Beteiligungen Beteiligungen, bei denen in Vorgesellschaften eine Anteilsquote von mind. 50 % besteht inkl. Anteile an Genossenschaften nicht in Beteiligungsmanagement einbezogen * Die Erläuterung zur Änderung des Jahresabschlusses erfolgt im Anhang, Seite 74.

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Lagebericht Rubrik Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen für die öffentliche Wirtschaft sowie die Größe und Komplexität des kommunalen Beteiligungsportfolios machen ein effektives Beteiligungsmanagement erforderlich. Auf Ebene der Stadt wird das Beteiligungsmanagement bei dem Beteiligungsdezernenten und in dem Referat Stadtwirtschaftskoordination gebündelt. Die Stadtwirtschaftskoordination ist Ansprechpartner für die städtischen Belange des Beteiligungsmanagements und Kommunikationsschnittstelle zur HEAG. Als fast hundertprozentige Tochter ist die HEAG mit der Ausführung des Beteiligungsmanagements für die Wissenschaftsstadt Darmstadt betraut und dient als Ansprechpartner für alle städtischen Beteiligungen. Diese unterteilen sich in die acht Geschäftsfelder Versorgung, Immobilien, Mobilität, Gesundheit, Kultur & Kongresse, Telekommunikation, Entsorgung & Abwasser sowie Weitere Aktivitäten. Unternehmenssituation 2010 Stadtwirtschaftsstrategie - aktueller Stand der Umsetzung Die von der HEAG erarbeitete und am 17. Dezember 2009 in der Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlossene Stadtwirtschaftsstrategie diente im Jahr 2010 als Richtschnur für die wirtschaftliche Entwicklung der städtischen Beteiligungen. Im Rahmen der Stadtwirtschaftsstrategie organisierte die HEAG im Jahr 2010 zum zweiten Mal ein Stadtwirtschaftsforum. Ziel dieser regelmäßigen Veranstaltung ist die Förderung des gegenseitigen Austauschs der Stadtwirtschaft mit den politischen Entscheidern sowie die Erhöhung der Transparenz. Nach einem Leitvortrag durch den HEAG-Vorstand stellten sich acht Unternehmen der Stadtwirtschaft vor und informierten über strategische Ziele, ihre Beiträge zur Stadtwirtschaft und über aktuelle Entwicklungen. Die HEAG hat in 2010 zahlreiche Projekte aus der Stadtwirtschaftsstrategie initiiert oder fortgesetzt. Die Schwerpunkte lagen dabei in den Bereichen Re-Organisation sowie Ergebnis- und Effizienzverbesserung, wie nachfolgende Beispiele zeigen: Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungsdezernent Referat Stadtwirtschaftskoordination HEAG Steuerung Controlling Verwaltung Versorgung Immobilien Mobilität Gesundheit Kultur & Kongresse Telekommunikation Entsorgung & Abwasser Weitere Aktivitäten o Re-Organisation o Werkstattgespräche zur Identifikation von Kooperationsund Ergebnispotenzialen in den Themen Einkauf, Kultur, Marketing und Wissenschaft o Beauftragung der HEAG als Fördermittelstelle für die Stadtwirtschaft o Übertragung des Finanz- und Rechnungswesens der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH an die HEAG o Erweiterung des Leistungsangebots der Pensionszuschusskasse HEAG PZK und der Betriebskrankenkasse HEAG BKK, insbesondere um Angebote für die bauverein AG o Neuetablierung der Bürgerstiftung Darmstadt inklusive der Integration der unselbstständigen Stiftungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Übertragung des Stiftungsmanagements an die HEAG; engagierte Projekte, wie z. B. Kindervorlesungen für Kinder im Grundschulalter wurden durchgeführt

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o Ergebnis- und Effizienzverbesserung o Etablierung von Zielvereinbarungen mit Führungskräften o o o o der 1. Ebene der Stadtwirtschaft Gemeinsamer Einkauf von Wirtschaftsprüfungsleistungen für zahlreiche Unternehmen des Stadtkonzerns Vermietung des städtischen Leerrohrnetzes an die HEAG MediaNet GmbH Übertragung des betriebsärztlichen Dienstes der Wissenschaftsstadt Darmstadt an das Klinikum und des sicherheitstechnischen Dienstes an den EAD Abschluss des Kostensenkungsprojekts PAiN bei der HEAG mobilo GmbH lustrechnung und unternehmensspezifischen Kennzahlen auch Angaben zu Abweichungen und zur Risikolage. Der Magistrat erlangt hierdurch deutlich mehr Informationen über die wirtschaftliche Lage des Beteiligungsportfolios und kann entsprechend frühzeitig seine Einflussmöglichkeiten nutzen. In Zusammenarbeit mit dem Referat Stadtwirtschaftskoordination hat die HEAG den gemäß § 123a HGO jährlich aufzustellenden Beteiligungsbericht erarbeitet. Zahlreiche Neuerungen sorgten hier für einen höheren Informationsgehalt und eine bessere Lesbarkeit. So sind z. B. fortan auch die Zweckverbände enthalten. Insgesamt sind im Beteiligungsbericht rund 100 Unternehmen transparent dargestellt. In den Druck wurden die HEAG Südhessische Energie AG und erstmalig der Eigenbetrieb Werkstätten einbezogen. Zu den Aufgaben eines kommunalen Beteiligungsmanagements zählt auch die Betreuung der kommunalen Mitglieder in den Aufsichtsgremien. Hierzu haben regelmäßig Mandatsträgervorbereitungen stattgefunden. Dabei wurde auf eine abgestimmte kommunale Sicht für die Entscheidungen in den Aufsichtsgremien hingearbeitet. Das im Jahr 2009 von der HEAG in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Darmstadt etablierte Cash-Management für den Stadtkonzern wurde 2010 fortgesetzt, die Zahl der Mitglieder konnte erweitert werden. Es ergeben sich dabei viele Vorteile, wie beispielsweise eine attraktive Grundverzinsung der einbezogenen Konten, verbesserte Konditionen durch die koordinierte gemeinsame Geldanlage sowie niedrigere Zinsbelastung bei der Kapitalbeschaffung durch die Rückgriffsmöglichkeit auf den gemeinsamen Cashpool. Personal Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der HEAG sind die Beschäftigten. Eine effektive Mitarbeiterförderung sowie die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen sind daher von besonderer Bedeutung. In enger Zusammenarbeit mit der Kooperationsstelle Wissenschaft & Arbeitswelt Darmstadt, einer gemeinsamen Einrichtung der Technischen Universität Darmstadt (TUD) und der Hochschule Darmstadt (h_da), hat die HEAG verschiedene Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Beide Seiten profitieren dabei von der Zusammenarbeit. Einerseits erfolgt ein Transfer des Wissens in die HEAG, andererseits kann die Wissen- Beteiligungsmanagement Dem von der HEAG erarbeiteten Darmstädter Beteiligungskodex im Sinne eines Public Corporate Governance-Kodex wurde seitens des HEAG-Aufsichtsrats und des HEAG-Vorstands für das Geschäftsjahr 2010 entsprochen. Die Entsprechenserklärung wird separat in gedruckter Form und auf der Homepage der HEAG veröffentlicht. Die Erarbeitung des Kodex wurde durch einen hochrangig besetzten Lenkungskreis begleitet. Ebenso wurden die Geschäftsleitungen der wesentlichen Beteiligungen eingebunden. Die Beschlussfassung der städtischen Gremien für die Anwendung in weiteren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird für 2011 erwartet. Die HEAG hat die wirtschaftlichen Betätigungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in enger Abstimmung mit der Stadt überprüft. Diese Prüfung ist gemäß § 121 Hessische Gemeindeordnung (HGO) einmal in jeder Wahlperiode vorzunehmen. In Summe wurden rund 650 Betätigungen aus 170 Beteiligungen, bezogen auf ihre Funktion für die Daseinsvorsorge, untersucht. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung des städtischen Beteiligungsportfolios ein. Als Maßnahme aus der Stadtwirtschaftsstrategie hat die HEAG ein mit den Dezernenten der Wissenschaftsstadt Darmstadt abgestimmtes Zielvereinbarungskonzept erarbeitet, das bereits für das Geschäftsjahr 2010 bei Mitgliedern der Geschäftsleitungen wesentlicher Beteiligungen im Stadtkonzern Anwendung findet. Durch die Formulierung der Gesellschaftererwartung werden die Ziele aus der Stadtwirtschaftsstrategie verankert. Die HEAG informiert regelmäßig den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einem Bericht über die Entwicklung von rund 30 ausgewählten Beteiligungen der Stadtwirtschaft. Die Berichte enthalten neben Gewinn- und Ver-

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Lagebericht schaft ihre Berührungspunkte mit dem Stadtkonzern verbreitern. Die weitere Ausdehnung von gemeinsamen Schulungsangeboten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist in Planung. Die HEAG hat in Kooperation mit Verantwortlichen der Stadtführung und der Stadtwirtschaft ein Cross-Mentoring-Projekt initiiert. Diese Personalentwicklungsmaßnahme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll die Zusammenarbeit und die Nähe zwischen Stadtverwaltung und Stadtwirtschaft fördern. Cross Mentoring steht für die Beratung und Unterstützung einer Nachwuchsführungskraft durch eine erfahrene Führungskraft. Mentor und Mentee bilden dabei ein Tandem, wobei Nachwuchsführungskräfte durch erfahrene Führungskräfte unterstützt werden. Sie stehen dabei nicht in hierarchischer Beziehung zueinander. Um besser auf die Bedürfnisse berufstätiger Eltern eingehen zu können, hat die HEAG Plätze in einer Kindernotfallbetreuung erworben. Eltern erhalten hier die Möglichkeit, kurzfristig auf Betreuungsengpässe reagieren zu können. Das "Fluggis-Abenteuer-Land" ist ein weiteres Beispiel für eine enger werdende Zusammenarbeit innerhalb der Stadtwirtschaft. Neben der HEAG nutzen weitere Unternehmen der Stadtwirtschaft, wie z. B. die Klinikum Darmstadt GmbH und der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD) dieses Angebot. Schulpatenschaft Seit dem Schuljahr 2009/2010 engagiert sich die HEAG auch verstärkt für Darmstädter Kinder und Jugendliche. Jedes Jahr wird von der HEAG eine Darmstädter Patenschule mit dem Ziel ausgewählt, den Schülerinnen und Schülern das Lernen zu erleichtern, das Interesse an Wirtschaft und Politik zu fördern und sie beim Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen. Unternehmensthemen aus der kommunalen Darmstädter Wirtschaft und verantwortliche Personen aus der Stadtpolitik werden dabei in den Unterricht der oberen Jahrgänge mit einbezogen. Die Patenschaft mit der Wilhelm-Leuschner-Schule endete zum Schuljahresende im Sommer 2010 mit dem Abschluss zahlreicher Projekte. Im Schuljahr 2010/2011 ist die Mornewegschule, eine integrierte Gesamtschule, Patenschule der HEAG. Bürgersolaranlagen Der Klimaschutz ist der HEAG ein wichtiges Anliegen. Das bereits etablierte Projekt zur Errichtung von Bürgersolaranlagen auf zumeist öffentlichen Dächern der Wissenschaftsstadt Darmstadt leistete hierzu auch in 2010 einen Beitrag. Die Nachfrage nach den Bürgersolaranlagen war ungebrochen hoch. In 2010 wurden Dächer des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Darmstadt (EAD), der bauverein AG und der HEAG mobilo GmbH einbezogen. Auf der Kompostierungsanlage des EAD konnte eine der größten Dachsolaranlagen Darmstadts errichtet werden. Dort wurden auf einer Dachfläche von insgesamt 4.500 m² Anlagen mit einer Leistung von 194 kWp installiert, die einen Stromertrag von ca. 170.000 kWh pro Jahr produzieren. Dies entspricht dem Stromverbrauch von rund 50 Haushalten. Damit steigt die Leistung der Bürgersolaranlagen um mehr als das Dreifache. In Summe führen die errichteten Bürgersolaranlagen zu einer CO2-Einsparung von 421,5 t pro Jahr. Weitere Flächen werden zurzeit auf ihre Eignung überprüft. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Umsatzerlöse sind von 4.381 TEUR im Vorjahr auf 2.637 TEUR gesunken. Neben dem Rückgang bei den Erlösen aus Vermietung auf 992 TEUR (Vorjahr: 1.338 TEUR), bedingt durch die Veräußerung von Liegenschaften im Vorjahr, waren im Vorjahreswert Erlöse aus Nachträgen bei den Umlagen der Verwaltungskosten für die HEAG BKK und die HEAG PZK enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1.914 TEUR (Vorjahr: 5.814 TEUR) sind durch die planmäßige Auflösung der Rücklage gemäß § 6b Einkommensteuergesetz von 1.685 TEUR (Vorjahr: 3.143 TEUR) geprägt. Bei einem Vergleich mit dem Vorjahr sind weiterhin die enthaltenen Erträge aus dem Verkauf von Liegenschaften von 117 TEUR (Vorjahr: 2.542 TEUR) einzubeziehen. Beim Vergleich des Personalaufwands von 3.269 TEUR mit dem Vorjahr (4.624 TEUR) ist der geänderte Ausweis nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) zu beachten. Der Zinsanteil der Zuführungen zu den Pensionsverpflichtungen wird nun im Zinsaufwand berücksichtigt.

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Die Beteiligungserträge von 12.697 TEUR enthalten die phasengleich bilanzierte Dividende der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) (Vorjahr: 17.680 TEUR). Aufgrund des im Jahr 2010 erfolgten Beschlusses der Bundesregierung zur Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke sank das Ergebnis der HSE aus dem Bereich des Portfoliomanagements um rd. 13 Mio. EUR. Dies liegt insbesondere an einer langfristig abgeschlossenen Vereinbarung über eine virtuelle Kraftwerksscheibe. Beteiligungserträge TEUR 60.000 50.000 Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2010 von 442.604 TEUR auf 431.665 TEUR gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verrechnung der Wertpapiere des Anlagevermögens (11.472 TEUR) mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen (8.860 TEUR) im Rahmen der neuen Ausweisvorschriften des BilMoG zurückzuführen. Das Eigenkapital beträgt 390.855 TEUR, so dass sich, unter Einbezug des Sonderpostens mit Rücklageanteil, eine Eigenkapitalquote von 90,7 % ergibt. Der Bilanzgewinn beträgt 389 TEUR (Vorjahr: Bilanzgewinn 7.091 TEUR). 54.453 Für die Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden Investitionen von 15 TEUR getätigt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 29.236 40.000 30.000 22.005 22.919 20.000 17.680 12.697 Weitere besondere Ereignisse, die das im Jahresabschluss und Lagebericht vermittelte Bild über die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft maßgeblich beeinflussen, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Risikobericht 10.000 0 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Die Beteiligungserträge des Geschäftsjahres 2007 waren durch den Verkauf der Anteile an der HEAG MediaNet GmbH und der EAG-Entsorgungs AG geprägt. Das Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Kontroll- und Managementsysteme zu begrenzen. Es werden Risiken in Risikokategorien eingeteilt und mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen Berichterstattung, die quartalsweise dem Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für unerwartete Risiken eine Berichtspflicht. Es handelt sich hierbei insbesondere um Risiken, die die Erträge und Werthaltigkeit der Beteiligungen der HEAG betreffen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass zum Jahresende keine Risiken vorlagen, die bestandsgefährdende Auswirkungen haben könnten. Ausblick Die HEAG wird im Jahr 2011 ihre Rolle als ManagementHolding im HEAG-Konzern weiterentwickeln. Darüber hinaus bleibt die HEAG der primäre Ansprechpartner der Wissen- Der jährlich zu übernehmende Verlust der HEAG mobilo GmbH ist aufgrund des im Jahr 1995 mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg geschlossenen Vertrags auf 12.782 TEUR begrenzt. Für das Jahr 2010 wird ein Jahresfehlbetrag von 3.286 TEUR ausgewiesen. Der Jahresüberschuss des Vorjahres (7.450 TEUR) enthielt höhere Beteiligungserträge aus der HSE sowie die Sondereffekte bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Verbindung mit den Liegenschaften (5.686 TEUR). Zur Steigerung des Beteiligungsergebnisses hat die HEAG im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf die Entwicklung von Maßnahmen in der Tochtergesellschaft HSE hingewirkt, im Personalbereich hat die HSE bereits Maßnahmen mit einem Wert von rd. 4.500 TEUR ergriffen. Die Identifikation und Realisierung weiterer Einsparpotenziale ist zu erwarten.

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Lagebericht schaftsstadt Darmstadt und der Beteiligungen in allen Fragen des Beteiligungsmanagements. Neben lokalen politischen Veränderungen wird die Entwicklung im Jahr 2011 deutlich von Veränderungen in der deutschen Energiewirtschaft geprägt sein. Ungebrochene Trends zur Rekommunalisierung und zu mehr Bürgerbeteiligung sowie die wachsende Nachfrage nach Ökostrom und nachhaltiger Wärmeerzeugung werden die Entwicklung insbesondere der HSE beeinflussen. Im Jahr 2011 wird darüber entschieden, ob die von der HEAG angestrebte Aufstockung des Anteils an der HSE von derzeit 53 % auf dann 93 % erfolgt. Bislang ist E.ON Eigentümerin eines 40-%-Anteils an der HSE. Der Verkauf der Thüga AG (Thüga) von E.ON an die Konsortien Integra und Kom9 GmbH & Co. KG im Jahr 2009 begründete für die HEAG das Recht, die bislang durch die Thüga gehaltenen Aktien an der HSE zu erwerben. In 2010 prüfte die HEAG ihre Möglichkeiten zum Rückerwerb der Anteile und verhandelte darüber mit E.ON. Die Verhandlungen bestimmten große Teile des Jahres 2010. Der endgültige Abschluss der Transaktion verzögert sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf den Ausstieg aus der Atomenergie auf 2011. Im Rahmen der Umsetzung der Stadtwirtschaftsstrategie wird ein Schwerpunkt auf der Identifizierung von Synergiepotenzialen zwischen den Beteiligungen der Stadtwirtschaft und deren Hebung liegen. Ein zentrales Projekt dabei ist der gemeinsame Einkauf durch die Beteiligungsunternehmen. Davon werden auch die HEAG und ihre Tochtergesellschaften profitieren. Im Jahr 2011 wird die HEAG erstmals für und mit allen wesentlichen Beteiligungen der Stadtwirtschaft einen Umweltbericht erstellen. Dieser soll dokumentieren, wie umweltbewusstes und ressourcenschonendes Handeln in den Unternehmen gelebt wird und gleichzeitig das Umweltbewusstsein der Beteiligungen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schärfen. Die HEAG wird im Umweltbericht gemeinsam mit Stadtführung und Beteiligungen Ziele und Maßnahmen erarbeiten, um so eine Verbesserung der Nachhaltigkeit erreichen zu können. Dies dient der Positionierung der Beteiligungen im Sinne einer nachhaltigen Stadtwirtschaft, was heutigen Kundenwünschen entspricht. Mit Blick auf das Kerngeschäft konnten in den ersten Monaten des neuen Jahres die Verhandlungen für den Verkauf der unbebauten Grundstücke im Baugebiet K 6.1 in DarmstadtKranichstein, mit der Unterzeichnung der Verträge, abgeschlossen werden. Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 werden bei der HSE trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Marktumfeld Ergebnisse, bereinigt um Sondereffekte, auf Vorjahresniveau erwartet. Bei der bauverein AG werden die erwarteten positiven Ergebnisse, bei einem zunehmenden Anteil des Geschäftsfelds Bauträger, mit rd. 12 Mio. EUR für 2011 und 15 Mio. EUR für 2012, planmäßig thesauriert und stehen nicht für Ausschüttungen zur Verfügung. Die Prognose der Ergebnisverbesserungen bei der HEAG mobilo GmbH mit strukturbedingt negativen Ergebnissen vor Verlustübernahme von -25 Mio. EUR in 2011 und -24 Mio. EUR in 2012 wirken sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags in Verbindung mit dem Verlustbegrenzungsvertrag nicht auf das Ergebnis der HEAG aus. Das Geschäftsjahr 2011 wird mit einem Jahresergebnis auf Vorjahresniveau abschließen. Für das Jahr 2012 ist, unter Berücksichtigung der geplanten Sonderdividende der HSE, wieder eine höhere Ausschüttung zu erwarten. Bericht nach § 312 Aktiengesetz Der Vorstand der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) erklärt: "Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung und wurde durch die im Bericht angegebenen, getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."

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Geänderte Bilanz der HEAG zum 31. Dezember 2010 Aktiva Anhang 2010 2009 TEUR ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten TEUR 3 3 2 4.209 - 96 4.305 3 353.052 9.650 - - 146 362.848 367.156 Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.438 - 118 4.556 Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Beteiligungen Wertpapiere des Anlagevermögens Sonstige Ausleihungen 352.907 11.220 - 9.696 171 373.994 378.557 UMLAUFVERMÖGEN Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Sonstige Vermögensgegenstände 4 395 13.141 13.151 26.687 5 35.107 61.794 102 6 2.613 431.665 244 19.092 14.392 33.728 30.233 63.961 86 - 442.604 Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

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Bilanz Passiva Anhang 2010 2009 TEUR Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen 1. Gesetzliche Rücklage 2. Andere Gewinnrücklagen Bilanzgewinn 7 48.533 329.445 7.080 5.408 12.488 389 390.855 8 500 TEUR 329.445 7.080 7.300 14.380 7.091 399.449 2.185 Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen 9 11.269 1.133 2.710 15.112 10 323 20.090 4.604 (87) (153) 25.017 234 14.695 602 (117 (205) 15.531 21.384 1.312 2.559 25.255 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten (davon aus Steuern) (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) Rechnungsabgrenzungsposten 181 431.665 184 442.604

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Anlagenspiegel der HEAG Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01.2010 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2010 TEUR Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten TEUR TEUR TEUR 70 70 72 72 Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.174 5 946 18.125 - - 15 15 131 - 9 140 17.043 5 952 18.000 Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Beteiligungen Wertpapiere des Anlagevermögens Sonstige Ausleihungen Summe Anlagevermögen B = einschl. BilMoG-Bewertung V = Verrechnung 377.521 11.220 5.420 9.696 B 173 404.030 422.225 145 - - 1.776 V - 1.921 1.938 - 1.570 - 11.472 26 13.068 13.208 377.666 9.650 5.420 - 147 392.883 410.955

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Anlagenspiegel Abschreibungen Stand 01.01.2010 Abschreibungen des Berichtsjahres Abgänge Stand 31.12.2010 Buchwerte Stand 31.12.2009 Stand 31.12.2010 TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR 63 63 69 69 12.736 5 828 13.569 98 - 37 135 - - 9 9 12.834 5 856 13.695 4.438 - 118 4.556 4.209 - 96 4.305 24.614 - 5.420 - 2 30.036 43.668 - - - - - - 141 - - - - 1 1 10 24.614 - 5.420 - 1 30.035 43.799 352.907 11.220 - 9.696 171 373.994 378.557 353.052 9.650 - - 146 362.848 367.156

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Geänderte Gewinn- und Verlustrechnung der HEAG vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 Anhang 2010 2009 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und a) Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen b) für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen (davon aus verbundenen Unternehmen) Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (davon aus verbundenen Unternehmen) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (davon aus verbundenen Unternehmen) Aufwendungen aus Verlustübernahme Zinsen und ähnliche Aufwendungen (davon an verbundene Unternehmen) Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Außerordentliches Ergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (-) Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Einstellung in andere Gewinnrücklagen Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen Bilanzgewinn 11 12 TEUR 2.637 1.914 TEUR 4.381 5.814 11 631 13 2.196 1.073 (744) 141 3.305 12.697 (12.697) 442 (334) 642 (-) 12.796 982 (63) - 2.803 368 290 78 541 20 - 3.286 6 - 3.669 389 23 1.596 2.047 2.577 (2.314) 180 2.020 17.680 (17.680) 500 (414) 742 (42) 12.796 180 (71) 7.698 - - - 199 49 7.450 41 400 - 7.091 15 16 17 18 19

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Gewinn- und Verlustrechnung / Kapitalflussrechnung Kapitalflussrechnung der HEAG 2010 2009 Jahresergebnis Abschreibungen / Zuschreibungen auf das Anlagevermögen Veränderung der Rückstellungen Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Veränderung anderer Aktiva Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Veränderung anderer Passiva Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und des immateriellen Anlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und das immaterielle Anlagevermögen Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen Cashflow aus der Investitionstätigkeit Dividendenzahlungen an Gesellschafter Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR - 3.286 141 493 - 2.567 - 117 - 151 7.175 89 9.395 11.172 TEUR 7.450 180 29 - 3.143 - 2.543 - 208 5.019 95 46 6.925 248 - 17 1.595 - 1.039 787 - 7.085 - 7.085 4.874 30.233 35.107 5.495 - 37 1.592 - 1.002 6.048 - 12.839 - 12.839 134 30.099 30.233 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds am 1. Januar Finanzmittelfonds am 31. Dezember Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen: Liquide Mittel Liquide Mittel in Zusammenhang mit dem Cash-Management 25.275 9.832 35.107 30.233 - 30.233

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Geänderter Anhang Dieser Jahresabschluss ersetzt den am 31. März 2011 aufgestellten Jahresabschluss, dem von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Mannheim, am 17. Juni 2011 der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Die Änderung betrifft ausschließlich die Auflösung der anderen Gewinnrücklagen zugunsten des Bilanzgewinns in Höhe von 3.669 TEUR. Aufgrund des nun ausgewiesenen Bilanzgewinns in Höhe von 389 TEUR ändert sich der Gewinnverwendungsvorschlag (Ergebnisverwendungsvorschlag). Vorbemerkungen Der Jahresabschluss der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes (AktG) in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erfolgte gemäß dem Wahlrecht des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) nicht. Der Jahresabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erläuterungen zur Bilanz 1 Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. 2 Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, bei Gebäuden und beweglichen Anlagegegenständen abzüglich linearer Abschreibungen über die planmäßige Nutzungsdauer, bewertet. Für geringwertige Anlagegüter wird im Jahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Liste des Anteilsbesitzes der HEAG 2010 Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Jahr Letztes Jahresergebnis bauverein AG HEAG mobilo GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH City Bau GmbH & Co. KG Anlagen KG i. L. City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i. L. * Ergebnisabführungsvertrag i. V. m. dem Verlustbegrenzungsvertrag TEUR 274.197 32.989 317.159 2.240 - - TEUR 8.775 -* 24.139 24 - - Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt Darmstadt 79,4 74,0 53,0 100,0 33,3 33,3 2010 2010 2010 - -

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Anhang 3 Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Die Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder dem niedrigeren Barwert ausgewiesen. Die im Vorjahr ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden im Geschäftsjahr gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet. Die Angaben zur Verrechnung erfolgen unter der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Weitere Angaben können der Aufstellung über den Anteilsbesitz entnommen werden. Die Liste des gesamten Anteilsbesitzes, einschließlich der mittelbaren Beteiligungen, wird beim elektronischen Bundesanzeiger, unter gleichem Gesellschaftsnamen, mit dem Konzernabschluss eingereicht und veröffentlicht. 4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Dividendenforderungen von 12.697 TEUR, die rechtlich im Jahr 2011 entstehen. 5 Flüssige Mittel Der Ausweis umfasst den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. 6 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Die Wertpapiere des Anlagevermögens mit einem Zeitwert von 11.472 TEUR (Anschaffungskosten 10.591 TEUR) wurden nach § 246 Abs. 2 HGB mit Pensionsverpflichtungen von 8.860 TEUR verrechnet. Der Zeitwert wurde anhand des Kurswertes der Wertpapiere zum Bilanzstichtag ermittelt. Die im Zusammenhang mit der Saldierung stehenden Aufwendungen für die Aufzinsung betragen 416 TEUR und die Erträge aus der Zeitwertermittlung betragen 514 TEUR. Aufgrund der Bewertung zum Zeitwert (einschließlich der Bewertung auf den 1. Januar 2010, die sich Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2010 Restlaufzeit Gesamt > 1 Jahr 2009 Restlaufzeit Gesamt > 1 Jahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Sonstige Vermögensgegenstände TEUR 395 13.141 13.151 26.687 TEUR - 68 5.451 5.519 TEUR 244 19.092 14.392 33.728 TEUR - 102 8.018 8.120

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im außerordentlichen Ergebnis spiegelt) unterliegen grundsätzlich 882 TEUR gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Die Sperre wirkt nicht, solange freie andere Gewinnrücklagen in gleicher Höhe bestehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich im Wesentlichen um Anteile an einem Spezialfonds, der im Rahmen eines Treuhandvertrags der HEAG Holding AG und der HEAG Südhessische Energie AG mit dem Helaba Pension Trust e. V. aufgelegt wurde. 7 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 947.504 Stückaktien, davon sind 47.504 auf den Namen lautende Vorzugsaktien. 8 Sonderposten mit Rücklageanteil Die Bilanzposition enthält Beträge aus Rücklagen gemäß § 6b EStG von 500 TEUR (Vorjahr: 2.185 TEUR), bei der Veränderung handelt es sich um eine Auflösung im Geschäftsjahr. Die Position wurde gemäß dem Wahlrecht in Artikel 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten. Der verbleibende Betrag der Bilanzposition wird planmäßig im Jahr 2011 aufgelöst. 9 Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Basis der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Für die Bewertung der Pensionen wurde die "Projected Unit Credit Method (PUCM)" für die Berechnung verwendet. Der Rechnungszins beträgt 5,15 % (Vorjahr: 4,5 %), weiterhin wurden folgende Prämissen verwendet: Gehaltsdynamik 3,5 % (Vorjahr: 3,0 %) und eine Rentendynamik mit 3 % (Vorjahr: 3 %). Aus der geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach BilMoG auf den 1. Januar 2010 resultierte ein Auflösungsbetrag von 1.777 TEUR. Dieser Betrag wurde in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die Angaben über die Verrechnung der Pensionsverpflichtungen der früheren Vorstandsmitglieder erfolgen unter der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Die Teilwerte der weiteren Versorgungsverpflichtungen wurden ebenfalls mit dem Rechnungszins von 5,15 % und einer Gehaltsdynamik von 3,5 % ermittelt, im Vorjahr wurde ein Rechnungszins von 5 % verwendet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Beträge für Strompreisdeputate (1.322 TEUR), für eine mögliche Inanspruchnahme aus Bürgschaften (511 TEUR), für Altersteilzeit- und weitere personalbezogene Verpflichtungen (567 TEUR) sowie für ausstehende Rechnungen (55 TEUR) erfasst. Verbindlichkeiten 2010 Restlaufzeit > 1 Jahr > 5 Jahre 2009 Restlaufzeit > 1 Jahr > 5 Jahre Gesamt Gesamt TEUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten 323 20.090 4.604 25.017 TEUR 323 18.637 4.502 23.462 TEUR - 727 - 727 TEUR 234 14.695 602 15.531 TEUR 234 13.110 450 13.794 TEUR - 599 - 599

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Anhang Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags wurden Kostensteigerungen berücksichtigt. 10 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 26 TEUR (Vorjahr: 25 TEUR), aus Kontokorrentverhältnissen von 18.478 TEUR (Vorjahr: 12.903 TEUR) und sonstige Verbindlichkeiten aus der Übertragung von Rückstellungen von 1.585 TEUR (Vorjahr: 1.767 TEUR). 14 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats belaufen sich auf 125 TEUR. Auf die Angabe des Gesamthonorars des bestellten Abschlussprüfers wird unter Inanspruchnahme der Befreiung nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, die Angabe erfolgt im Konzernabschluss unserer Gesellschaft. 15 Aufwendungen aus Verlustübernahme Die Aufwendungen aus Verlustübernahme (12.782 TEUR) betreffen die HEAG mobilo GmbH und enthalten die Ausgleichszahlung (13 TEUR) an den außenstehenden Gesellschafter. 16 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Aufwand aus der Aufzinsung von Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen beträgt 1.127 TEUR. Nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB) wurden Vermögenserträge von 422 TEUR verrechnet, die im Zusammenhang mit dem Treuhandvertrag, zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen, stehen. 17 Außerordentliche Erträge Aus den Wertpapieren des Anlagevermögens werden im Zusammenhang mit der Erstanwendung des BilMoG unrealisierte Kursgewinne von 368 TEUR ausgewiesen. 18 Außerordentliche Aufwendungen Für die Bewertungsänderung der Rückstellungen, durch die Erstanwendung des BilMoG (i. W. die Rückstellung für Strompreisdeputate), wurden 290 TEUR aufgewendet. 19 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Latente Steuern werden ab 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen in den Bilanzpositionen Anlagevermögen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Sonderposten mit Rücklageanteil und Rückstellungen ermittelt. Dabei werden nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei der Organgesellschaft, an der die HEAG beteiligt ist, bestehen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt, unter Beachtung der Vorschrift des § 8 Abs. 9 Körperschaftsteuergesetzes, der sogenannten Spartentrennung, auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 30,71 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag. Abweichend hiervon werden latente Steuern aus zeitlichen Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 11 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse von 2.637 TEUR (Vorjahr: 4.381 TEUR) enthalten die Erlöse aus der Vermietung mit 992 TEUR (Vorjahr: 1.338 TEUR) und resultieren ansonsten überwiegend aus Umlagen für Verwaltungskosten der HEAG PZK und der HEAG BKK. 12 Sonstige betriebliche Erträge Die Position enthält im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil nach § 6b EStG von 1.685 TEUR (Vorjahr: 3.143 TEUR) und Erträge aus dem Abgang von Grundstücken 117 TEUR (Vorjahr: 2.542 TEUR). 13 Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen 744 TEUR (Vorjahr: 2.314 TEUR). Die HEAG beschäftigte durchschnittlich 30 Angestellte. Im Bereich Beteiligungsmanagement waren zum Bilanzstichtag, umgerechnet in Vollzeitäquivalente, 15,4 Mitarbeiter eingesetzt. An die früheren Mitglieder des Vorstands der HEAG und ihre Hinterbliebenen wurden 588 TEUR gezahlt. Die für diesen Personenkreis gebildete Pensionsrückstellung beträgt 7.981 TEUR, diese wurde mit zur Absicherung dieser Verpflichtungen erworbenen Wertpapieren verrechnet. Die Bezüge des Vorstands betrugen im Berichtsjahr 494 TEUR, davon entfielen je 247 TEUR auf Herrn Dr. Ahrend und Herrn Dr. Hoschek.

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Bilanzierungsunterschieden bei Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes ermittelt, der lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag berücksichtigt, dieser beträgt derzeit 15,83 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Beträge für die endgültigen Steuererklärungen der Jahre 2008 und 2009 sowie den voraussichtlichen Aufwand 2010. Die Belastung ist dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzuordnen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die HEAG hat Verbindlichkeiten aus Bürgschaften von 27.019 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Ein Risiko der Inanspruchnahme besteht derzeit nicht. Aus gewährten, nicht in Anspruch genommenen Kontokorrentlinien besteht eine finanzielle Verpflichtung von 22.410 TEUR, davon 20.640 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Die HEAG hat aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der HEAG mobilo GmbH die Verpflichtung, Verluste der Gesellschaft auszugleichen. Durch den Defizitabdeckungsvertrag mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg werden die jährlich zu übernehmenden Verluste auf 12.782 TEUR begrenzt. Weiterhin bestehen bei der HEAG im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs finanzielle Verpflichtungen aus Mietund Leasingverträgen von 1.296 TEUR.

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Anhang / Gewinnverwendungsvorschlag Gewinnverwendungsvorschlag Für den Bilanzgewinn der HEAG von 389.057,90 EUR schlagen wir folgende Verwendung vor: EUR Ausschüttung einer Dividende von 8,19 EUR je Aktie für 47.504 auf den Namen lautende Vorzugsaktien Vortrag auf neue Rechnung 389.057,76 0,14 389.057,90 Darmstadt, 5. August 2011 HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Der Vorstand Dr. Klaus-Michael Ahrend Dr. Markus Hoschek

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Bestätigungsvermerk "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Diese Bestätigung erteilen wir aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 17. Juni abgeschlossenen Abschlussprüfung und unserer Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung der anderen Gewinnrücklagen und des Bilanzgewinns bezog. Auf die Begründung der Änderung durch den Vorstand der Gesellschaft im geänderten Anhang wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt." Mannheim, den 17. Juni 2011/8. August 2011 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Leuschner Wirtschaftsprüfer Krämer Wirtschaftsprüfer

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Bestätigungsvermerk / Bericht des Aufsichtsrats Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2010 vom Vorstand regelmäßig und umfassend über die Lage der Gesellschaft, alle wesentlichen Geschäftsvorfälle, den Stand von Projektarbeiten und die Entwicklung des Unternehmens und der Beteiligungsunternehmen mündlich und schriftlich berichten lassen. Anhand der Vorlagen und der erteilten Auskünfte hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Tätigkeit der Geschäftsführung überwacht. Im Geschäftsjahr 2010 fanden zehn Aufsichtsratssitzungen (davon sechs außerordentliche Sitzungen) statt. Während des Geschäftsjahres schied der Vorsitzende des Gremiums Herr Oberbürgermeister Walter Hoffmann aus. In der Sitzung am 17. Dezember 2010 wurde Frau Brigitte Lindscheid zur neuen Vorsitzenden und Herr André Schellenberg zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Oberbürgermeister a. D. Walter Hoffmann für die geleistete Arbeit. Die mit der Prüfung des geänderten Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie der Berichte über die Lage der HEAG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2010 beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die Deloitte & Touche GmbH, Frankfurt, hat uneingeschränkte Bestätigungsvermerke nach § 322 HGB erteilt. Der Abschlussprüfer hat an der Jahresabschlusssitzung des Aufsichtsrats teilgenommen, über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und für Erläuterungen zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat von den Prüfungsergebnissen einschließlich der Nachtragsprüfung des Jahresabschlusses zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem geänderten Jahresabschluss, dem Konzernabschluss, dem geänderten Lagebericht und dem Konzernlagebericht des Vorstands zu. Er hat am heutigen Tage den geänderten Jahresabschluss festgestellt und den Konzernabschluss gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an. Der nach § 312 AktG vom Vorstand aufzustellende Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen liegt vor. Er wurde vom Abschlussprüfer geprüft und mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Nach eigener Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zu und erklärt, dass gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen keine Einwendungen zu erheben sind. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Betriebsrat für die im Geschäftsjahr 2010 geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus. Darmstadt, 12. August 2011 Der Aufsichtsrat Stadträtin Brigitte Lindscheid Vorsitzende

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Organe der HEAG Aufsichtsrat Brigitte Lindscheid Rechtsanwältin, Stadtverordnete, Darmstadt Vorsitzende ab 17. Dezember 2010 Walter Hoffmann bis 17. Dezember 2010, Oberbürgermeister, Darmstadt Vorsitzender bis 29. November 2010 André Schellenberg Dipl.-Volkswirt, Stadtverordneter, Referatsleiter Hess. Rechnungshof, Darmstadt Stellvertretender Vorsitzender ab 17. Dezember 2010 Willi Heleine* kfm. Angestellter, Reinheim Stellvertretender Vorsitzender Hanno Benz, Stadtverordneter, Pressesprecher, Darmstadt Stellvertretender Vorsitzender Ralf Arnemann, Dipl.-Mathematiker, Stadtverordneter, Darmstadt Hans-Werner Erb, Dipl.-Kfm., Mitglied des Vorstands der Sparkasse Darmstadt, Darmstadt Katja Funk* Dipl.-Kffr., kfm. Angestellte, Alsbach-Hähnlein Dagmar Metzger, Rechtsanwältin, Stadtverordnete, Justitiarin Sparkasse Darmstadt, Darmstadt Jochen Partsch Stadtrat, Darmstadt Göran Perkuhn* kfm. Angestellter, Reinheim Prof. Dr. Torsten Roßmann Stadtverordneter, Ministerialbeamter, Darmstadt Hans Schreiner Dipl.-Ing., Stadtrat, Darmstadt Isabelle Welpot* Dipl.-Betrw. BA, kfm. Angestellte, Griesheim Petra Wolf* kfm. Angestellte, Darmstadt Rainer Wüst* kfm. Angestellter, Fischbachtal * Arbeitnehmervertreter Vorstand Wolfgang Glenz Bürgermeister, Darmstadt Wilhelm Kins Stadtverordneter, Vorstandsvorsitzender GHV Darmstadt, Darmstadt Dr. Klaus-Michael Ahrend Roßdorf Dr. Markus Hoschek Darmstadt (Angaben zum Stichtag der Aufstellung des Jahresabschlusses)

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Organe / Impressum Impressum Herausgeber HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Projektleitung HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Benjamin Wesp Im Carree 1 64283 Darmstadt Konzept, Text, Gestaltung Profilwerkstatt GmbH, Darmstadt www.profilwerkstatt.de Druck Frotscher Druck, Darmstadt www.frotscher-druck.de Der Geschäftsbericht kann angefordert werden bei: HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Benjamin Wesp Im Carree 1 64283 Darmstadt Telefon 06151 7095752 Telefax 06151 709-2489 E-Mail: benjamin.wesp@heag.de Fotografie · HEAG Hochzeitsturm (S. 1, 6, 7, 25): mauritius images/ imagebroker/Michael Mucha Windpark Havelland (S. 2, 10, 25): Anke Luckmann · · WohnArt3 (S. 2, 12, 24): Thomas Ott Fotografie/ www.o2t.de · Notebook auf Tisch (S. 2, 22, 23): HSE AG · Hauptbahnhof (S. 2, 14, 24): HEAG mobilo · darmstadtium Außen- und Innenansicht (S. 2, 18, 19, 24, 25): darmstadtium/juergenmai.com · Grafik (S. 2, 6, 24, 25): HEAG Holding AG · Räumfahrzeug (S. 2, 20, 24, 25): Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt · Porträts Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek (S. 5, 7): Markus Schmidt Fotografie Mathildenhöhe (S. 7): fotolia.de/city-pix · · Porträt Hans-Joachim Reck (S. 8): Verband kommunaler Unternehmen e. V. · Gasrohrverlegung (S. 9): Verband kommunaler Unternehmen e. V. · Solarpark Thüngen (S. 10): HSE AG · Porträtfoto Albert Filbert (S. 11): HSE AG · Postsiedlung (S. 12, 13): bauverein AG · Porträtfoto Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun (S. 13): Jacqueline Krause-Burberg, www.krabu.de · Schalter HEAG mobilo GmbH (S. 14, 15): HEAG mobilo GmbH Porträtfoto Matthias Kalbfuss (S. 15): HEAG mobilo GmbH · · Ärzte (S. 16): Klinikum Darmstadt GmbH · Säugling (S.16, 17, 24, 25): Klinikum Darmstadt GmbH · Porträtfoto Gerhard Becker (S. 17): Klinikum Darmstadt GmbH · Porträtfoto Lars Wöhler (S. 19): darmstadtium, Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG · Schopfmakake im Vivarium (S. 20): Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt · Mitarbeiter vor Straßenkehrwagen (S. 21): Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt · Porträtfoto Sabine Kleindiek (S. 21): Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt · Bilder von Verkabelungen/Anschlüssen (S. 22, 23, 25): HSE AG

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